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Zehn Jahre erfolgreiche Patientenberatung – Nachfrage steigt kontinuierlich

Hannover. Die hannoversche Beratungsstelle der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) steht für kompetente Beratung und hat sich zu einem bewährten Wegweiser in der regionalen Gesundheitslandschaft entwickelt. Jetzt feiert die unabhängige Patientenberatung unter dem Dach des Sozialverbandes SoVD ihren zehnten Geburtstag und blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück: Nachdem sie im Oktober 2001 als Modellprojekt startete, hat sie sich inzwischen zu einer dauerhaft finanzierten Regelversorgung entwickelt.

 

In zehn Jahren UPD hat sich gezeigt: die Nachfrage an kompetenter und unabhängiger Beratung ist groß, der Bedarf steigt kontinuierlich. Seit 2006 wurden 13.300 Ratsuchende aus Hannover und Umgebung persönlich, telefonisch oder per E-Mail beraten. Allein seit Start der Regelversorgung im April dieses Jahres hat die UPD in Hannover fast 3.000 Beratungsgespräche geführt, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 15 Prozent ausmacht. „Viele Patienten finden sich im deutschen Gesundheitsdschungel nicht mehr zurecht und benötigen Hilfe. Mit unserer Beratung wollen wir ihnen Orientierung und umfassende Informationen an die Hand geben“, berichtet UPD-Leiterin Elke Gravert, die in Hannover mit ihren beiden Kollegen vor allem Fragen zu Patientenrechten, zur Patientenverfügung und zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung beantwortet.

 

2001 startete das Modellvorhaben „Förderung von Einrichtungen zur Verbraucher- und Patientenberatung“ bundesweit mit drei Beratungsstellen des SoVD in Hannover, Magdeburg und Brandenburg. Mittlerweile gibt es 21 weitere und zusätzlich noch fünf überregionale Beratungsstellen mit besonderen Schwerpunktthemen. Seit April bietet die UPD auch telefonische Beratung in Türkisch und Russisch an.

 

Träger der hannoverschen UPD-Beratungsstelle ist der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. Die Beratungen sind allesamt kostenfrei und unabhängig. Eine Mitgliedschaft im SoVD ist nicht notwendig. Interessierte können sich telefonisch unter 0511/70148-73, -81 oder -29 an die UPD wenden oder einen Termin für ein persönliches Gespräch in der Herschelstraße 31 vereinbaren. Nähere Informationen zu den aktuellen Beratungsangeboten gibt es unter www.upd-online.de.

 

Adolf Bauer einstimmig als Präsident des SoVD bestätigt

Schliepack erneut zur Bundesfrauensprecherin gewählt

Hartwig neuer Bundesschatzmeister

 

Berlin. Adolf Bauer bleibt auch in den kommenden vier Jahren Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). Der Niedersachse wurde mit überwältigenden 100 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Damit gaben alle 198 Delegierten ihrem bisherigen Präsidenten auch das Mandat für die kommende Wahlperiode. Bauer ist gleichzeitig Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen, dem mit 260.000 Mitgliedern stärkste Landesverband im SoVD.

 

Gleich nach der Wahl gratulierte Niedersachsens Landesgeschäftsführer Dirk Swinke mit einem Blumenstrauß im Namen des Landesverbandes. „Wir sind stolz und glücklich mit Adolf Bauer einen so starken Präsidenten aus unseren Reihen stellen zu können“, freute sich Swinke. „Das umwerfende Wahlergebnis zeigt, dass seine integrative Kraft bundesweit im Verband geschätzt wird.“

 

Adolf Bauer: „Ich freue mich über das mir so umfassend entgegengebrachte Vertrauen und über die Chance mich weitere vier Jahre für ein gerechteres und sozialeres Deutschland einsetzen zu können. Angesichts der immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich, ist die Arbeit des SoVD wichtiger denn je.“

 

Bauer steht dem rund 540.000 Mitglieder starken Gesamtverband bereits seit 2003 vor und startet jetzt in seine dritte Amtsperiode. Gleichzeitig engagiert er sich seit 21 Jahren als SoVD-Kreisvorsitzender im Ammerland und sitzt für seine Heimatstadt Westerstede im Stadtrat. Für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement wurde Bauer vor vier Jahren mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Bei den Wahlen für den Bundesvorstand konnten sich außerdem acht weitere Niedersachsen durchsetzen, darunter die wiedergewählte Frauensprecherin Edda Schliepack (Braunschweig) und der neu in den Gesamtverband gewählte Schatzmeister Bruno Hartwig (Diepholz).

Bei der alle vier Jahre stattfindenden Bundesverbandstagung legt der SoVD seinen sozialpolitischen Kurs fest und wählt den Vorstand neu.

 

Neun Niedersachsen in SoVD-Bundesvorstand gewählt

Berlin. Neben Präsident Adolf Bauer, Bundesfrauensprecherin Edda Schliepack und Bundesschatzmeister Bruno Hartwig stellt der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. noch sechs weitere Mitglieder des SoVD-Bundesvorstandes.

Manfred Grönda (2. Landesvorsitzender), Katja Krüger (Landesfrauensprecherin), Elfriede Rosin (Vorsitzende des Sozialpolitischen Ausschusses), Ernst-Bernhard Jaensch (Vorsitzender Ausschuss für Verbandsstrukturen), Hans-Peter de Vries (Vorsitzender Organisationsausschuss), und Rolf Könemund (Landesschriftführer) wurden am 5. November von den Delegierten der Bundesverbandstagung einstimmig in den Bundesvorstand gewählt. Damit gehören diese sechs Mitglieder des geschäftsführenden Landesvorstandes in Niedersachsen in den kommenden vier Jahren auch dem Bundesvorstand des SoVD an.

An diesem Tage wurden zudem die vier Posten der Bundesrevisoren für die kommende Amtszeit besetzt. Bei der Wahl durch die Delegierten gewannen mit Reinhard Meyer und Hans Wilhelm Saul zwei weitere Niedersachsen mit großer Mehrheit. An erster Stelle bei den Nachrückern konnte sich mit Eduard Willms ebenfalls ein Niedersachse durchsetzen.

 

Herzlich Willkommen beim Sozialverband Deutschland e.V. - Kreisverband Hannover-Land

Herzlich Willkommen beim Sozialverband Deutschland e.V. - Kreisverband Hannover-Land

Unsere Arbeit gilt seit 1917 der Stärkung der sozialen Rechte großer Teile der Bevölkerung. Soziale Gerechtigkeit ist für uns keine Phrase aus dem Vokabular des politischen Sonntagsredners. Sie muss vielmehr konkret erfahrbar sein. Sie beschränkt sich auch nicht darauf, den bedürftigen Mitbürgern einen angemessenen Anteil an dem Wohlstand zu erstreiten, den die Bevölkerung in unserem Land in gemeinsamer Anstrengung schafft. Denn es geht auch um die Chancengleichheit für die Zukunft, zum Beispiel um die Bildung und Ausbildung, die unsere Gesellschaft behinderten und benachteiligten Kindern und Jugendlichen angedeihen lässt. Dort ist noch viel zu tun.

Wir im Sozialverband Deutschland wissen, dass die Verankerung unseres Sozialstaats im Bewusstsein der Bevölkerung damit steht und fällt, wie gut erreichbar die sozialen Leistungen für die Betroffenen sind. Es gibt bürokratische Hemmnisse und Schwellen, die überschritten werden müssen. Deshalb hilft unser Verband seinen Mitgliedern, damit sie die ihnen zustehenden Leistungen auch erhalten. Das beginnt bei der Antragstellung und reicht bis zur Vertretung vor den Gerichten der Sozialgerichtsbarkeit.

Ich hoffe, dass Sie auf unseren Seiten die Informationen finden, die Sie suchen. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden - hier im Internet, schriftlich oder telefonisch. Sie können uns auch gern persönlich in unserem modernen Sozialberatungzentrum in der Herschelstraße 31 besuchen.

Hans-Dieter Erker
1. Kreisverbandsvorsitzender des Sozialverband Deutschland e.V. Kreisverband Hannover-Land


Wir informieren Sie über die Serviceleistungen unseres Kreisverbandes, und möchten Sie über die aktuellen Entwicklungen in der Sozialpolitik sowie auf dem Gebiet des Sozialrechts auf dem Laufenden halten.





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