SoVD-Kreisverband Hannover-Land

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Aktuelles

Bündnis für GUTE PFLEGE gegründet

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat der SoVD in dieser Woche die Gründung des Bündnisses für GUTE PFLEGE bekannt gegeben hat. Neben dem SoVD gehören dem Bündnis Selbsthilfe- und Verbrauchervertretungen, Sozial- und Wohlfahrtsverbände sowie Gewerkschaften und Berufsverbände an. Sie finden den Beitrag unter tinyurl.com/gutepflege.

 

 

Tag der sozialen Gerechtigkeit: SoVD fordert Politik des sozialen Zusammenhalts

Hannover. Anlässlich des Welttages der sozialen Gerechtigkeit am 20.

Februar 2012 warnt der Sozialverband (SoVD) Landesverband

Niedersachsen vor dem Verlust der sozialen Mitte und fordert mehr

Ausgleich zwischen Arm und Reich.

„Wir beobachten mit großer Sorge die weitere Zunahme der ungleichen

Einkommensverteilung“, erklärt Adolf Bauer, Landesvorsitzender des

SoVD in Niedersachsen. „Vor allem die Zunahme des

Niedriglohnbereiches verschärft die soziale Ungleichheit.“

Mittlerweile arbeiten bundesweit 22,8 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten

im Niedriglohnbereich. „Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer

weiter auseinander“, warnt Bauer. Mittlerweile hätten die oberen zehn

Prozent in der Einkommenshierarchie in Deutschland achtmal so viel

Geld zur Verfügung wie die unteren zehn Prozent.

„Damit wird eine Spirale in Gang gesetzt, die sich nicht so leicht wieder

einfangen lässt“, so Bauer. „Die Leute können heute nicht von ihren

Löhnen leben und morgen nicht von ihren Renten“. Schon heute lebe

jeder 7. Niedersachse unterhalb der Armutsgrenze.

Der SoVD fordert deshalb die Mitglieder des Niedersächsischen

Landtages auf, sich für eine zukunftsfähige Steuer- und Haushaltspolitik

einzusetzen, in der sozialer Zusammenhalt, Arbeitsplätze und Bildung

Vorrang haben. „Eine höhere Besteuerung der Unternehmensgewinne

und die Anhebung des Spitzensteuersatzes und stärkere Besteuerung

großer Erbschaften sind dazu unerlässlich“, so Bauer abschließend.

Mindestlohn: SoVD begrüßt Beschluss des Bundesrats

Hannover. Zur heutigen Aufforderung des Bundesrates an die Bundesregierung, unverzüglich einen Gesetzentwurf für einen allgemeinen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn vorzulegen, erklärt der erste Vorsitzende des Sozialverbandes (SoVD) in Niedersachsen, Adolf Bauer:

 

„Wir begrüßen es sehr, dass der Bundesrat den Vorstoß des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister vom November aufgegriffen hat, und die Bundesregierung nun ultimativ zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland auffordert. Der SoVD-Landesverband Niedersachsen als größter Sozialverband in Niedersachsen fordert dies seit Jahren.

 

Bauer erinnert daran, dass sich der Niedriglohnbereich in den letzten Jahren massiv ausgeweitet habe. Der Anteil der Vollzeitbeschäftigten, die von ihrem Lohn nicht leben können, liege inzwischen bei 22,8 Prozent.

 

„Eine Neuorientierung der Bundesregierung im Bereich Mindestlohn ist mehr als überfällig. Denn die Frage einer angemessenen Bezahlung ist für die soziale Gerechtigkeit in Deutschland von zentraler Bedeutung.

Letztlich führen Niedriglöhne in eine Spirale der Armut. Hungerlöhne führen nämlich auch zu Hungerrenten.“

 

Mitte November vergangenen Jahres hatte Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister überraschend angekündigt, seine Partei auf eine Kursänderung beim Thema Mindestlohn einschwören zu wollen.

 

Neuer SoVD-Service: News und Infos per E-Mail

Wir bieten ab sofort allen SoVD-Mitgliedern an, per E-Mail über Termine, Aktionen, Vergünstigungen und das aktuelle Verbandsgeschehen informiert zu werden.

Wenn Sie über eine E-Mail-Adresse verfügen und diesen Service in Anspruch nehmen möchten, aber noch nicht in unserem Verteiler sind, bitten wir um kurze Nachricht unter Nennung Ihres Namens, Ihrer Mitgliedsnummer und Ihrer E-Mail-Adressean: stefan.lux@sovd-hannover.de

WICHTIG: Diesen Service bieten wir exklusiv nur unseren Mitgliedern an

 

SoVD fordert Arme am Aufschwung zu beteiligen

Mindestlohn und Ausbau der Kinderbetreuung ohne Alternative

 

Hannover. Anlässlich der besorgniserregenden Zahlen aus dem Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes fordert der SoVD (Sozialverband Deutschland) in Niedersachsen auch die Ärmeren am Aufschwung zu beteiligen.

 

„Die Zahlen zeigen eindeutig, dass das Wirtschaftswachstum bei den armen Menschen nicht ankommt“, erklärt Adolf Bauer, Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen. „Einmal arm, immer arm“, das sei inzwischen die bittere Wahrheit in Deutschland.

 

Bauer erinnert daran, dass in der Landeshauptstadt Hannover die Armutsgefährdungsquote nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes bei 21,3 Prozent liege und damit weit über dem Bundesdurchschnitt (14,5 %) und nur knapp unter Mecklenburg-Vorpommern, dem Bundesland mit den meisten von Armut betroffenen Menschen ( 22,4 %). Der Sozialbericht für Deutschland belege darüber hinaus, dass die Mehrheit (65 Prozent) es nicht schaffe, sich aus eigener Kraft aus der Armut zu befreien.

 

„Deutschland braucht eine gesetzlich festgelegte, flächendeckende Lohnuntergrenze von mindestens 8,50 Euro“, fordert Bauer. „Nur so können die Menschen wirksam vor Lohndumping geschützt werden.“ Außerdem müsse das Betreuungssystem für Kinder der Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Eltern angepasst werden – und nicht umgekehrt. „Nur so können wir die immer weiter fortschreitende Spaltung zwischen Arm und Reich aufhalten“, benennt Bauer eine zentrale Forderung des größten Sozialverbandes in Niedersachsen.

 

SoVD fordert geeignete Arbeitsplätze für Ältere

47,3 % der Rentner in Braunschweig/Hannover gehen in Frührente

 

Hannover. Der Sozialverband SoVD-Landesverband Niedersachsen fordert von der Landesregierung und den Arbeitgebern, die Voraussetzungen zu schaffen, damit ältere Menschen bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeiten können.

 

Die Quote der Frührentner liegt nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung für den Bereich Braunschweig-Hannover im vergangenen Jahr bei 47,3 Prozent und damit nur leicht unter dem Bundesvergleich (47,5 Prozent). Insgesamt sind im Bereich der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover im vergangenen Jahr 19.058 Menschen in Altersrente gegangen, davon 9.019 vor Erreichen des Regelrentenalters von 65 Jahren. Im Jahr 2006 lag die Quote der Rentner, die trotz eines Abschlags vorzeitig in Rente gegangen sind, noch bei 37,3 Prozent.

 

„Wenn ich mir die Zahlen angucke, wird mir im Hinblick auf die Rente mit 67 Angst und Bange“, erklärte Adolf Bauer, Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen. „Denn längst nicht alle entscheiden sich aus freien Stücken für die Frührente – und können sich die Abschläge auch leisten.“ Man könne nicht auf der einen Seite Arbeitskräftemangel beklagen und auf der anderen Seite Menschen mit großem Erfahrungsschatz in die Frührente schicken. „Wenn wir da nicht gegensteuern, läuft die Rente mit 67 auf eine riesige Rentenkürzung hinaus – und ist ein großer Schritt in Richtung Altersarmut.“

 

Der größte Sozialverband in Niedersachsen fordert, die Chancen für Ältere auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Außerdem müssten die Arbeitgeber in den Betrieben die Arbeitsplätze altersgemäß gestalten. „Ich denke da an Ausbildung und Mentoring, aber nicht an 65-Jährige, die noch Dächer eindecken oder auf Gerüsten herumklettern“, so Bauer.

 

Inklusion: SoVD befürchtet Mogelpackung

„Inklusive Schule steht drauf und alte Schule ist drin“

Hannover. Anlässlich der morgigen Anhörung im Landtag zum Gesetz zur Einführung der inklusiven Schule in Niedersachsen fordert der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. die Landesregierung zu entschlossenem Handeln auf. „Die inklusive Schule stellt die Weichen für eine inklusive Gesellschaft“, erklärt Adolf Bauer, Erster Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes. „Deshalb muss die Politik Nägel mit Köpfen machen.“ Der derzeit vorliegende Gesetzentwurf gehe zwar in die richtige Richtung, sei aber zu langsam und zu unentschlossen.

 

So sei nicht hinnehmbar, dass die Landesregierung fast alle Förderschulen weiterhin bestehen lassen wolle. „Wird Inklusion ernstgenommen, müssen die Förderschulen und Tagesbildungsstätten schrittweise abgebaut werden“, so Bauer. Andernfalls sei das Gesetz eine Mogelpackung. „Inklusive Schule steht drauf und alte Schule ist drin“, erklärt Bauer weiter.

 

Auch die verbindliche Umsetzung der inklusiven Schule erst zum Schuljahr 2013/14 stößt auf Kritik beim größten Sozialverband Niedersachsens. „Nachdem der Starttermin immer wieder verschoben wurde, kann unserer Ansicht nach bereits mit dem nächsten Schuljahr im August 2012 mit der inklusiven Schule gestartet werden“, sagt Bauer. „Wozu noch warten? Stolpersteine wird es auch in einem Jahr noch geben. Die Landesregierung muss sich endlich trauen.“

 

An der zweitägigen Anhörung nehmen neben dem SoVD-Landesverband auch weitere Verbände und Initiativen teil.

 

Bündnis Inklusive Bildung in Niedersachsen:

Mit inklusiver Schule schon 2012 starten

 

Hannover. Das „Bündnis Inklusive Bildung in Niedersachsen“ fordert die Landesregierung anlässlich der Anhörung zum Inklusionsgesetz im Niedersächsischen Landtag am 15. und 16. Dezember auf, bereits zum Schuljahr 2012/2013 mit der inklusiven Schule zu beginnen.

 

Positiv bewerten die Bündnispartner die eindeutige Regelung im Gesetzentwurf, wonach alle öffentlichen Schulen in Niedersachsen künftig inklusive Schulen werden sollen. Danach können künftig alle Schüler mit Behinderungen eine Regelschule besuchen. Enttäuscht zeigt sich das Bündnis jedoch darüber, dass erst ab dem Schuljahr 2013/2014 mit der verpflichtenden Umsetzung begonnen werden soll. „Wir appellieren dringend an die Landesregierung, den Starttermin noch einmal zu überdenken“, sagte Adolf Bauer, Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V.. „Niedersachsen muss sich endlich trauen und anfangen. Stattdessen regieren die Bedenkenträger“, so Bauer weiter. Niedersachsen zögere die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention schon seit 2009 hinaus.

 

Kritisch bewertet das Bündnis die Möglichkeiten, Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf von der Regelschule an eine Förderschule zu verweisen, wenn sie nach Auffassung der Schulbehörde dort besser gefördert werden können (§ 59 Abs. 5 Gesetzentwurf). Auf Vorbehalte stößt ebenfalls die Verweisung auf eine Förderschule bei Beeinträchtigung des Schulbetriebes aufgrund einer Behinderung (§ 61 Abs. 4). „Der Verweis an eine Förderschule als Ordnungsmaßnahme aufgrund einer Behinderung ist unerträglich und muss geändert werden. Behinderte Schülerinnen und Schüler sind bei den Erziehungsmitteln und Ordnungsmaßnahmen genauso zu behandeln, wie nicht behinderte Schüler“, erklärte Hans-Werner Lange vom Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. (BVN).

 

Die Bündnispartner kündigten an, die Umsetzung der inklusiven Schule - insbesondere bei der nachgesetzlichen Ausgestaltung des Gesetzes - konstruktiv kritisch zu begleiten. „Wir sind jederzeit gesprächsbereit“, erklärte Lange.

Zu dem Bündnis gehören unter anderem der Landeselternrat, der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen (BVN), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Landesrat für Menschen mit Behinderungen Niedersachsen, „Selbstbestimmt Leben Hannover“ e.V., LAG Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen Niedersachsen e.V. sowie die Sozialverbände SoVD und VdK.

SoVD-Beratungszentrum Neustadt nach dem Umbau

SoVD begrüßt Gesetzesentwurf zur Inklusion

Hannover. Zu dem heute vorgestellten Gesetzesentwurf zur Einführung der inklusiven Schule in Niedersachsen durch Kultusminister Bernd Althusmann, erklärt Adolf Bauer, erster Vorsitzender des SoVD- Landesverband Niedersachsen e.V.:

 

„Wir begrüßen, dass Ministerpräsident McAllister seine Ankündigung, noch in diesem Jahr einen Gesetzesentwurf vorzulegen, kurz vor Toresschluss doch noch wahr gemacht hat. Das ist ein Bekenntnis zu einer Schule für alle Kinder, die in Niedersachsen längst überfällig ist.“

 

„Kritisch sehen wir, dass die Landesregierung zwar die inklusive Schule für alle Kinder einführen will, aber gleichzeitig ein Elternwahlrecht zementiert. Das bedeutet in der Praxis, dass zwei komplett ausgestattete Systeme vorgehalten werden müssen: Regel- und Förderschule. Wie das finanziert werden soll, bleibt das Geheimnis von Herrn McAllister und Herrn Althusmann.“

 

Bauer erinnert daran, dass die UN-Behindertenkonvention bereits seit 2009 in Deutschland gilt. Danach soll der gemeinsame Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern die Regel sein.

 

„Jetzt kommt endlich auch in Niedersachsen Bewegung in die Sache“, resümiert Bauer die jahrelange Hängepartie der Landesregierung. „Wir werden die Gesetzesvorlage genau prüfen und auch ein besonderes Auge auf die untergesetzliche Ausgestaltung haben. Wo es Not tut, werden wir den Finger in die Wunde legen“.

 

Mindestlohn: SoVD begrüßt Vorstoß McAllisters

Hannover. Zur Ankündigung von Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, seine Partei beim CDU-Bundesparteitag Mitte November auf eine Kursänderung beim Thema Mindestlohn einschwören zu wollen, erklärt Adolf Bauer, erster Vorsitzender des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V.:

 

„Eine Neuorientierung der CDU im Bereich Mindestlohn ist mehr als überfällig. Deutschland braucht eine gesetzlich festgelegte, flächendeckende und bundeseinheitliche Lohnuntergrenze von mindestens 8,50 Euro. Nur auf diese Weise können auch die Menschen in Branchen ohne Tarifverträge und ohne Tarifbindung wirksam vor Lohndumping geschützt werden.“

 

Bauer erinnert daran, dass sich der Niedriglohnsektor seit der Hartz IV-Gesetzgebung rasant ausgeweitet habe. „In unseren Beratungsstellen sind unsere Mitarbeiter ständig damit konfrontiert, dass die Menschen arbeiten gehen, das Geld aber trotzdem hinten und vorne nicht reicht. Für uns als Sozialverband ist das unerträglich.“

 

Außerdem seien Niedriglöhne nicht nur ein Problem der arbeitenden Menschen. „Wer sich dem Mindestlohn verweigert, produziert ein Heer von Rentnern mit Mini-Renten“, erklärt Bauer. „Heute Hartz IV-Aufstocker – morgen Grundsicherung.“

 

„Der Vorstoß von Herrn McAllister zeigt uns, dass die Politik langsam aufwacht. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die FDP zur Einsicht kommt und mitzieht.“

 

Weltarmutstag: SoVD fordert Schluss mit Billiglöhnen

Niedrige Löhne führen zu niedrigen Renten

 

Anlässlich des heutigen Weltarmutstages fordert der Sozialverband SoVD Landesverband Niedersachsen die Politik auf, Konsequenzen aus den alarmierenden Zahlen zur Armut zu ziehen.

 

„Die Politik muss sich endlich zu einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro durchringen und damit den wirtschaftlichen Abstieg von Millionen Menschen verhindern“, erklärt Adolf Bauer, SoVD-Landesvorsitzender. „Die Zahlen zeigen ganz deutlich: Von den Billiglöhnen können die Menschen nicht leben, rutschen in die Armut und können sich alleine nicht aus dieser Lage befreien.“

 

Bauer erinnert daran, dass einem Bericht des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen zufolge jeder 7. Niedersachse von Armut bedroht sei. Der neueste Sozialbericht für Deutschland belege darüber hinaus, dass es die Mehrheit (65 Prozent) nicht schaffe, wieder in höhere Einkommenssegmente vorzudringen und deshalb dauerhaft in Armut leben müsse.

 

„Einen wichtigen Aspekt blendet die Politik völlig aus“ mahnt Bauer. „Billiglöhne führen nämlich auch zu niedrigen Renten. So wird ein Heer von armen Rentnern produziert, die ihren Enkeln nicht mal ein Eis ausgeben können“, so Bauer weiter.

 

Der SoVD in Niedersachsen ist Mitglied der Landesarmutskonferenz (LAK). Das Forum will das Armutsproblem in der Öffentlichkeit bewusst machen und auf Landesebene zu dessen Überwindung beitragen

 

Neues aus den Ortsverbänden

SoVD gründet eine Männergruppe

Anlässlich einer privaten Zusammenkunft in der Kellerbar von Hans Mentner haben am 17.09.2011 sechs Männer des Ortsverbandes Ronnenberg beschlossen, eine Männergruppe zu gründen. Man war sich einig, einmal pro Monat anspruchsvolle Rad- oder Wandertouren durchzuführen. Sollte jedoch die Witterung das nicht zulassen, haben bereits zwei Mitglieder ihre Kellerbar zur Verfügung gestellt, damit dann dort die Geselligkeit gepflegt werden kann. Weiterhin wird angestrebt, attraktive Firmen oder kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Au-ßerdem soll versucht werden, im Rahmen der personellen Möglichkeiten, vor Ort gemeinnützige Arbeiten zu verrichten. Der Ortsverbandvorstand hat dieser Gründung bereits zugestimmt, und die geplanten Aktivitäten begrüßt.

Die Termine werden jeweils vorher bekannt gegeben. Zur ersten Veranstaltung treffen wir uns am Mittwoch, den 19.10.2011 um 13.00 Uhr im Kiebitzeck 23. Es ist eine Radtour entlang der Ihme und Leine geplant. Männliche SoVD Mitglieder, die an dieser Gruppe interessiert sind und sich für diese sportlichen Unternehmungen noch fit fühlen, werden gebeten, sich bei Hans Mentner, Tel. 1053, zu melden.

 

SoVD appelliert an McAllister

„Verschiebung der inklusiven Schule nicht akzeptabel“

 

Der Sozialverband SoVD in Niedersachsen kritisiert, dass Ministerpräsident David McAllister seine Zusage zur Umsetzung der inklusiven Schule nicht einhält. „Es kann nicht sein, dass der Ministerpräsident im Juni auf unserer Verbandstagung den Gesetzesentwurf für dieses Jahr ankündigt, und sein Kultusminister verschiebt die Umsetzung dann um ein Jahr“, erklärt Adolf Bauer, SoVD-Landesvorsitzender.

 

„Erst wurde die schleppende Umsetzung mit der fehlenden Fortbildung der Lehrer begründet, nun, da selbst der Verband der Schulleiter starten möchte, zaubert Kultusminister Althusmann mit angeblich zu kurzer Vorbereitungszeit einen neuen Bremsklotz aus der Tasche. Ich kann da nicht erkennen, dass die Landesregierung die inklusive Schule wirklich will“, erklärt Bauer weiter.

 

Er erinnert daran, dass Niedersachsen laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung bei der gemeinsamen Beschulung von Kindern mit Förderbedarf und anderen Schülern im Bundesvergleich den unrühmlichen letzten Platz belegt.

 

Der SoVD in Niedersachsen engagiert sich zusammen mit 14 weiteren Organisationen im „Bündnis für inklusive Bildung in Niedersachsen“ für die gemeinsame Beschulung von Kindern mit Behinderungen und anderen Schülern.

 

Neue Pressesprecherin beim SoVD in Niedersachen

Hannover. Wechsel in der Pressestelle des Sozialverbandes SoVD in Niedersachsen: Die Journalistin Marika Tödt hat zum 4. Oktober die Nachfolge des bisherigen Pressesprechers und Abteilungsleiters Presse und Kommunikation, Christian Hoffmann, angetreten, der zur Gewerkschaft der Polizei gewechselt ist.

 

Die gelernte Juristin hat lange Jahre als Autorin für die Verbrauchermagazine des NDR Fernsehens in Hamburg gearbeitet. Die vergangenen drei Jahre war sie für das Format „Der NDR hilft“ tätig, beheimatet bei den Sendungen Markt, Visite und Menschen und Schlagzeilen. Hier hat Marika Tödt schwerpunktmäßig die sozialrechtlichen Themen betreut.

 

Fahrkartenautomaten bedienerfreundlicher gestalten

 

SoVD-Projekt berücksichtigt Bedürfnisse von Blinden und älteren Menschen

 

Hannover. Wie müssen Fahrkartenautomaten funktionieren, die an die spezifischen Bedürfnisse von älteren und behinderten Menschen angepasst sind? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt „APSIS4all“, das von der Europäischen Union gefördert wird und an dem der Sozialverband SoVD in Niedersachsen gemeinsam mit vier weiteren Partnern aus dem deutschsprachigen Raum beteiligt ist. Dabei soll ein Automat entwickelt werden, der für die entsprechende Zielgruppe bedienerfreundlich gestaltet ist.

„Ziel des Projektes ist es, die Software, die für den jeweiligen Fahrkartenautomaten genutzt wird, an die besonderen Bedürfnisse anzupassen. Das betrifft unter anderem die Sprachausgabe oder auch die Größe der Bedienfelder“, erläutert der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer. Der SoVD vertritt in diesem Projekt die Seite der Automatennutzer. Dazu hat der Verband mit einer gezielten Befragung von Betroffenen die Bedürfnisse und Anforderungen analysiert. In diesem Praxistest hatten ältere Personen, Blinde und Menschen mit einer Sehbehinderung die Möglichkeit, die derzeit verwendete Software auszuprobieren. „In diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass bei den Automaten, die derzeit im Einsatz sind, noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht. Insbesondere blinde Menschen hatten das Gefühl, dass die Funktionen nicht auf ihre Anforderungen abgestimmt waren und waren unzufrieden mit der Handhabung“, sagt Bauer weiter.

Die Ergebnisse der Tests fließen direkt in die Entwicklung der Ticketautomaten und der entsprechenden Software ein. Diese sollen dann in einem Zeitraum von einem Jahr im Alltag ausprobiert werden. Neben dem SoVD sind auch die Höft & Wessel AG, der Padersprinter aus Paderborn sowie die österreichische Firma Cure an dem EU-Projekt beteiligt.

 

 

Barrierefreiheit vor Ort

Samstag, 03. September 2011, 15:00 Uhr

Gasthaus „Am Park“, Franzburger Str. 15

 

 

 Podiumsdiskussion mit dem Bürgermeister der Stadt Gehrden, Vertretern

der Parteien, dem SoVD-Landesvorsitzenden und dem SoVD-Referenten für

barrierefreies Bauen

 anschl. geselliges Beisammensein, leckeres Grillbuffet, Musik

 

 

Teilnahme am Essen p. P. EUR 14,00. Wir bitten um Anmeldungen unter Tel. (05108) 925104 (M. Cericius) oder (05108) 4309 (K.-H. Behre). Fahrdienst für Mobilitätseingeschränkte möglich.

 

SoVD-Ortsverband Gehrden

Margarete Cericius

Händelweg 2, 30989 Gehrden

Telefon 05108 / 92 51 04

 

 

Landesheimgesetz hilft Betroffenen nicht weiter

„Ein zeitgemäßes Schutzgesetz sieht anders aus“

Hannover. Der Sozialverband SoVD in Niedersachsen zeigt sich enttäuscht vom neuen Landesheimgesetz. „Die niedersächsische Landesregierung hat lange gebraucht, um dieses Gesetz zu verabschieden. Das Ergebnis bleibt allerdings hinter unseren Erwartungen zurück“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Adolf Bauer dazu: „Eigentlich hatten wir uns von dem Gesetz erhofft, dass die Rechte der Heimbewohner gestärkt werden. Dies ist jedoch nicht der Fall. So konnte man sich beispielsweise nicht darauf einigen, das Recht auf eine Einzelzimmer-Unterbringung für die Pflegebedürftigen fest im Gesetz zu verankern. Stattdessen gibt es nur einen Appell an die Heimbetreiber, den Wünschen der Betroffenen möglichst Rechnung zu tragen. Damit ist den Heimbewohnern jedoch nicht geholfen.“

 

Kritisch sieht der SoVD auch die Tatsache, dass die sogenannte Nachtpflege – also die stationäre nächtliche Unterbringung eines Pflegebedürftigen – weiterhin nicht vom Heimgesetz erfasst wird. „Während die Tagespflege im Zuge der Beratungen doch noch in das Gesetz aufgenommen wurde, gilt dies für die Nachtpflege nach wie vor nicht. Ein zeitgemäßes Schutzgesetz sieht in unseren Augen anders aus.“

 

 

 

Adolf Bauer erneut Niedersachsens SoVD-Vorsitzender

Grönda und Schliepack zweite Landesvorsitzende / Kampf um soziale Gerechtigkeit weiter Hauptziel

 

Laatzen/Hannover. Adolf Bauer bleibt auch in den kommenden vier Jahren Landesvorsitzender des SoVD in Niedersachsen.

97,2 Prozent der rund 140 Delegierten des größten Sozialverbandes im Land gaben dem Amtsinhaber ihre Stimme. Bauer steht dem mehr als 260.000 Mitglieder starken Verband bereits seit 2003 vor. Er ist zudem Präsident des SoVD-Bundesverbandes. „Ich bin froh über das hervorragende Ergebnis. Gemeinsam wollen wir nun wieder für die SoVD-Mitglieder und alle Menschen in Niedersachsen um soziale Gerechtigkeit kämpfen“, sagte der Westersteder nach dem Votum der Delegierten.

Inhaltlich legten sich die Delegierten auch für die kommenden vierJahren auf den Einsatz für eine gerechte Gesellschaft fest. Eine entsprechende Resolution lehnt unter anderem ein Kreditfinanzierungsverbot des Landes Niedersachsen ab und spricht sich für eine zukunftsweisende Pflege- und Behindertenpolitik aus. Der SoVD kritisiert dabei insbesondere die noch immer fehlende Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Zu Bauers Stellvertretern bestimmte die Landesverbandstagung Edda Schliepack aus Braunschweig und Manfred Grönda aus Lachendorf. Die ehemalige Landtagsabgeordnete und Braunschweiger SoVD-Kreisvorsitzende erhielt 96,5 Prozent der Stimmen. Dem Vorsitzenden des NDR-Landesrundfunkrates, der SoVD-Kreisvorsitzender in Celle ist, erteilten 69,3 Prozent der Delegierten ihre Zustimmung. Er folgt damit dem bisherigen stellvertretenden Landesvorsitzenden Horst Wendland nach, der nicht mehr kandidierte.

Zur Frauensprecherin machten die Delegierten mit 77,7 Prozent der Stimmen Katja Krüger (Bad Bevensen), nachdem ihre Vorgängerin Elisabeth Wohlert nicht mehr zur Wahl antrat. Als Schatzmeister wurde Bruno Hartwig (Wagenfeld) einstimmig bestätigt. Schriftführer wurde Rolf Könemund (Hameln). 16 weitere Mitglieder komplettieren nach dem Votum der Landesverbandstagung den niedersächsischen Landesvorstand.

 

Bündnis fordert sofortiges Handeln für inklusive Bildung

Verbände wenden sich an Althusmann und Kultusministerkonferenz

 

Hannover. Das „Bündnis für inklusive Bildung in Niedersachsen“ wirft Kultusminister Bernd Althusmann Untätigkeit beim gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern vor.

Einen Tag vor der Kultusministerkonferenz (KMK), dessen Präsident Althusmann derzeit ist, stellten die 15 Organisationen in Hannover ihr Positionspapier vor. Darin fordert das Bündnis vor allem eine verbindliche Rechtsgrundlage, damit Kinder mit Behinderungen eine allgemeine Bildungseinrichtung in ihrer Nähe besuchen können sowie entsprechende Rahmenbedingungen und einen konkreten Zeitplan.

„Die Bundesregierung und die Länder haben sich zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet. Eine Aufgabe daraus ist die Schaffung eines inklusiven Bildungssystems. In den meisten Bundesländern geht diese Entwicklung nur langsam voran, Niedersachsen stellt dabei das traurige Schlusslicht da“, sagt Adolf Bauer vom SoVD (Sozialverband Deutschland) stellvertretend für das Bündnis. „Als Präsident der KMK muss Herr Minister Althusmann nun endlich in Niedersachsen vorangehen, statt immer nur Absichtserklärungen abzugeben“, betont SoVD-Landesvorsitzender Bauer.

Zu dem im April gegründeten Bündnis gehören zudem unter anderem der Landeselternrat, der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen (BVN), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), der Landesrat für Menschen mit Behinderungen Niedersachsen, „Selbstbestimmt Leben Hannover“ e.V. sowie die Sozialverbände SoVD und VdK.

 

Lothar Schuldt wurde Ehrenbürger der Stadt Langenhagen

Wolfgang Kuschel überreicht Lothar Schuldt (links)die Ehrenbürgerurkunde

Die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Langenhagen im letzten Jahr sowie die Verlei-hung der silbernen und goldenen Ehrennadel waren für Lothar Schuldt schon eine besondere Würdigung seiner ehrenamtlichen Verdienste. Diese Ehrungen waren zu seinen bisherigen Auszeichnungen wie z.B. das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und zusätzlich am Bande dazu-gekommen. Das wurde jedoch noch getoppt. Im Rahmen eines Festaktes im Rathaus wurde dem 85-jährigen die Ehrenbürgerschaft der Stadt Langenhagen verliehen. In der Laudation des Ratsvorsitzenden Wolfgang Kuschel wurde das soziale und politische Engagement hervorge-hoben. Der prägende Schwerpunkt seines öffentlichen Wirkens war zweifellos die ehrenamtliche und berufliche Tätigkeit für den Sozialverband Deutschland. Er war Landesgeschäftsführer des LV Niedersachsen von 1982 – 1991. Außerdem vom Juni 1995 – Juni 1999 2. Landesvor-sitzender, von 1995 – 1999 Beisitzer im Bundesvorstand und vom 18.04.1972 - 07.10.2006 2. Kreisvorsitzender. Als unermüdlich tätiger Sozialberater war er seit 1958 im Ortsverband Langenhagen im Einsatz. 1966 übernahm er den Vorsitz und hatte ihn bis 2008 inne. In seinen politischen Ämtern ist besonders hervorzuheben, dass er 23 Jahre Ratsmitglied in Langenhagen war. In diesen Jahren war er auch 2 x 2 Jahre als Nachrücker Mitglied des Kreistages des Landkreises Hannover. Der Kreisverband Hannover-Land ist stolz darauf, dass das langjährige ehrenamtliche Wirken von Lothar Schuldt in dieser besonderen Weise gewürdigt wurde.

Wir informieren!

Das SoVD-Beratungszentrum ist am Freitag, den 03. Juni 2011, geschlossen!

SoVD stellt seine Arbeit vor

SoVD eröffnet neues TV-Portal

Offizieller Start für das barrierearme TV-Portal des SoVD in den Räumen des "Pflegewerkes" in Berlin.

Unter der Internetadresse www.sovd-tv.de finden Sie kurze Filmbeiträge mit In-formationen aus den Feldern "Politik & Soziales, Verband & Leben, Service und Recht"

Internet eröffnet vielfältige Chancen der Teilhabe.

In den Räumen des Berliner "Pflegewerkes" hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) den offiziellen Startschuss für sein neues, barrierearmes Webprtal gege-ben. Bei der Veranstaltung fanden sich neben Vertretern von Presse und be-freundeten Verbänden auch zahlreiche Bewohner des "Pflegewerkes Senioren Centrum" in der Michaelkirchstraße in Berlin ein.

"Es ist konsequent, hier bei Ihnen mit unserem neuen Informationsangebot zu starten", sagte Adolf Bauer, nachdem er den Gastgebern, Anke Hoppe, Pflege-dienstleiterin, und Claudia Landgraf, PR-Referentin, für die Möglichkeit gedankt hatte, die Räumlichkeiten nutzen zu dürfen. "Denn in diesem Kreis leben die Menschen, für die das TV-Programm entwickelt wurde." "Es besteht kein Zweifel: Die neuen Möglichkeiten für eine selbstbestimmte Beteiligung in zahlreichen Le-bensbereichen." Eine klare Grafik, einfache Größen- und Lautstärkenverstellbar-keit sowie eine leichte Bedienbarkeit ermöglichen die Nutzung zum Beispiel für sehbehinderte Menschen. Darüber hinaus wurde bei dem Format auf eine klare und verständliche Sprache Wert gelegt. So soll das barrierearme Webportal unter anderem aktuelle SoVD-Statements zu sozialpolitischen Themen wie Ren-te,Gesundheit, Menschen mit Behinderung und Pflege darstellen und möglichst vielen Menschen einen einfachen Zugang ermöglichen. SoVD-TV wird von der Berliner Produktionsfirma "dasprogramm" realisiert.

 

Sozialberatung jetzt mit offiziellem TÜV-Zertifikat

Die Sozialberatung des Sozialverbandes (SoVD) trägt nun ein offizielles Zertifikat des TÜV Rheinland Cert GmbH. Die umfassende Beratung und Vertretung in allen sozialrechtlichen Fragen wurde erfolgreich der Prüfung nach der internationalen Norm ISO 9001:2008 unterzogen. Dabei hat ein unabhängiger Gutachter niedersächsische SoVD- Beratungszentren stichprobenartig besucht, um die Strukturen sowie Verfahrensweisen der täglichen Arbeit zu dokumentieren und anschließend zu analysieren.

SoVD-Kreisverband veröffentlicht Leistungsbericht Zahl der Mitglieder in Hannover-Land erneut gestiegen – rund 1,4 Millionen Euro im Jahr 2010 erstritten

Die Zahl der Mitglieder im Sozialverband Deutschland (SoVD) ist im Kreisverband Hannover-Land im Jahr 2010 erneut gestiegen. Rund 1.450 neue Mitglieder (2009: 1.294) fanden im ab-gelaufenen Jahr den Weg in die Sozialberatung und in die soziale Betreuung durch die Orts-Verbände in den Kommunen der Region Hannover. Der SoVD-Kreisverband Hannover-Land hat jetzt fast 14.000 Mitglieder (Vorjahr: 13.354).

Für die Mitglieder wurden im Jahr 2010 rund 3.800 neue Verfahren in allen Bereichen des Sozialrechts begonnen; hinzu kamen rund 9.000 Beratungen (Zahlen inkl. Hannover-Stadt). Fast 2.000 Verfahren wurden mit positivem Ausgang für die Mitglieder geführt, dabei rund 1,4 Mio. Euro allein an Nachzahlungen durch die Mitarbeiter des SoVD-Beratungszentrums erstritten.

Dazu Hans-Dieter Erker, 1. Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Hannover-Land: „Wir freuen uns zwar, so vielen Mitgliedern in schwierigen Lebenslagen ganz konkret helfen zu können. Die Kehrseite ist aber die soziale Schieflage in unserer Gesellschaft, die immer mehr Mitglieder zu uns in die Geschäftsstellen führt.“

Der Bereich der staatlichen Fürsorge ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus der Beratung und Verfahrensführung gerückt. Hierzu stellt Pöhler fest: „Immer stärker bekommen wir die Auswirkungen der Sozialgesetzgebung zu spüren. Mittlerweile steht der Bereich der Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II (Hartz IV) an dritter Stelle der bei uns geführten Verfahren nach gesetzlicher Rente und Schwerbehinderung.“

Dabei setzt sich der SoVD nicht nur politisch für Verbesserungen für den betroffenen Personenkreis ein, sondern auch im Einzelfall. 355 Verfahren hat der SoVD Hannover im Jahr 2010 für Leistungen nach Hartz IV geführt; auch dies ist Rekord seit Einführung dieser Leistung und ein erneuter Anstieg von rund 30 % gegenüber dem Vorjahr.

Tag der Sozialberatung

07. Mai 2011 Tag der Sozialberatung

Tag der Sozialberatung

(Termin: 01.01.1970)

Unabhängige Informationen zu Rente, Behinderung und Hartz IV

 

Hannover. Am 7. Mai öffnen landesweit 50 Beratungszentren des SoVD (Sozialverband Deutschland e.V.) in Niedersachsen von 10 bis 17 Uhr für den „Tag der Sozialberatung“ ihre Türen.

Der mit über 260.000 Mitgliedern größte Sozialverband des Landes präsentiert an diesem Samstag mit kurzen Vorträgen, Info-Tafeln und anderen Aktionen die Themen seiner vom TÜV zertifizierten Sozial- und Rechtsberatung: Rente, Behinderung, Pflege, Hartz IV und Gesundheit.

Hauptberufliche und ehrenamtliche Kräfte des SoVD vor Ort stehen Interessierten zudem gerne für persönliche Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus wird es in allen beteiligten SoVD-Beratungszentren ein vielfältiges Rahmenprogramm geben, bei dem auch für das leibliche Wohl gesorgt ist.

Der Tag der Sozialberatung findet zum ersten Mal statt und wird durch eine niedersachsenweite Plakatkampagne von Ende April bis Anfang Mai begleitet werden, um Nichtmitglieder auf die Leistungen des gemeinnützigen SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V. aufmerksam zu machen.

0180 Nummern

Für alle die es noch nicht wissen.

Unter www.0180.info kann man herausfinden ob es noch eine andere Telefonnummer gibt, die unter die Flatrate fällt.

Ein schönes Wochenende und liebe Grüße

 

Renate Mentner

1. Vorsitzende des SoVD OV Ronnenberg

 

Bilanz der Sozialministerin enttäuschend

„Özkan weitgehend ohne Erfolge“

 

Hannover. Aygül Özkans Bilanz nach einem Jahr als Sozialministerin in Niedersachsen ist nach Auffassung des Sozialverbandes SoVD enttäuschend.

„Die Ministerin steht nach zwölf Monaten im Amt weitgehend ohne Erfolge dar. Sie ist zwar offen für Gespräche mit vielen Verbänden und Bevölkerungsgruppen, aber die Resultate für ein sozialeres Niedersachsen fallen sehr bescheiden aus“, sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer und nennt aktuell wichtige Aufgaben aus Sicht des größten niedersächsischen Sozialverbandes: „Noch immer fehlt dem Land ein Heimgesetz, das den Pflegebedürftigen das Recht auf ein Einzelzimmer einräumt und die Fachkraftquote festschreibt. Beim Landesgleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung hat das Sozialministerium den im Gesetz niedergelegten Termin zur Überprüfung verstreichen lassen. Diese hätte bis zum 31. Dezember 2010 erfolgen müssen. Auch die verlässliche Finanzierung der Frauenhäuser in Niedersachsen wurde nicht auf den Weg gebracht. Und beim Thema Inklusion hält sich das Sozialministerium vornehm zurück und verweist auf des Kultusministerium, obwohl es sich hier um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe handelt, die über Bildungsfragen weit hinausgeht.“

Hartz IV und das neue Arbeitslosengeld II - Der Sozialverband Hannover berät

Hartz IV und das neue Arbeitslosengeld II - Der Sozialverband Hannover berät

Der SoVD Hannover bietet seinen Mitgliedern seit einigen Monaten eine individuelle Beratung zu den Anträgen auf das neue Arbeitslosengeld II und zu Hartz IV an...


Wahlprüfsteine: Der SoVD befragt die Parteien in der Region Hannover und den Kommunen

10.09.2006
Wahlprüfsteine: Der SoVD befragt die Parteien in der Region Hannover und den Kommunen

Am 10. September werden in Niedersachsen viele Oberbürgermeister, Bürgermeister, Landräte und in Hannover der/die Regionspräsident/in gewählt. Gegebenenfalls finden dann am 24. September noch einmal Stichwahlen in den Kommunen statt, in denen im ersten Wahlgang kein Kandidat die erforderliche Mehrheit hatte.

Die Kreisverbände des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in der Region Hannover haben in der ersten Jahreshälfte Wahlprüfsteine zu diesen Kommunalwahlen entwickelt. Diese wurden an die Kandidatinnen und Kandidaten für die Ämter Regionspräsident, Oberbürgermeister Hannover sowie für die Bürgermeisterämter der Gemeinden bzw. an die Parteien verschickt . . .


Erfolgreicher Auftritt auf der SENIORA-Messe - Infostand des SoVD am 29./30. September

30.09.2006
Erfolgreicher Auftritt auf der SENIORA-Messe - Infostand des SoVD am 29./30. September

Mehrere hundert Kontakte und sogar vier Neueintritte: der Auftritt des SoVD Hannover auf der SENIORA war ein Erfolg...


SoVD besichtigte barrierefreies Zentrum

Der Frauenausschuss des SoVD Kreisverbandes Hannover-Land hatte zu einem Besuch des Kompetenz-Zentrum „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ in Garrel eingeladen. Daran haben vier Mitglieder des OV Ronnenberg teilgenommen. Die Fahrt begann schon sehr interessant, weil wir zum ersten Mal mit einem barrierefreien Bus gefahren sind. Das bedeutet, dass die Roll-stuhlfahrer bequem mit einem Lift in den Bus gehoben wurden. Außerdem gehört auch ein Behinderten-WC zur Ausstattung.

In der Ausstellung in Garrel wurden wir in eine Halle geführt, in der ein barrieresfreies Haus aufgebaut ist. Alle Räume, vom Eingang bis zur Terrasse, waren so eingerichtet, dass die Be-einträchtigungen der Rollstuhlfahrer/innen im Alltag so weit wie möglich minimiert werden. „Was ist barrierefrei“?, fragt man sich immer wieder. Es ist die selbstbestimmbare, unabhängige Selbstständigkeit, uneingeschränkte Nutzung und Benutzung aller Einrichtungen des ge-meinsamen Lebensraumes, unbestreitbarer Anspruch auf gleiches Recht und garantierte Vo-raussetzung zur Erfüllung gleicher Pflicht für alle Menschen, in jedem Alter ohne und mit Be-hinderung und mit der Vielfalt aller Fähigkeiten.

Die Ausstellung ist eine Dauerausstellung und für jeden zugänglich. Die SoVD-Teilnehmer/innen können den Besuch allen Interessierten weiterempfehlen, sich hier einmal umzuschauen und fachkundig beraten zu lassen.

 




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