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Aktuelles

Themenseite zur Corona-Krise

Alle Informationen des SoVD zur Coronapandemie sind hier gesammelt. Hier finden Sie Sozialinfos zur Gesetzgebung, Aufrufe des SoVD in Aktionsbündnissen, Berichte über Aktivitäten von SoVD-Mitgliedern unter dem Motto "Gemeinsam durch die Krise" und wichtige Neuigkeiten zu finanziellen und rechtlichen Fragen für die Gliederungen.

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SoVD baut WhatsApp-Beratung aus

Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise baut der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen seine WhatsApp-Beratung aus. Bislang berät Niedersachsens größter Sozialverband einmal im Monat zu den Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht über den Messenger-Dienst. Ab sofort stehen SoVD-Beraterinnen und -Berater einmal die Woche für Fragen zur Verfügung. Das WhatsApp-Angebot ergänzt die Beratung des Verbandes per Telefon und E-Mail. Direkte Gespräche sind aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich. 
 
„Wir merken, dass Betroffene in der momentanen Situation zahlreiche Fragen haben – etwa wenn es um Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Hartz IV für Selbstständige aber auch um die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geht. Mit unserem zusätzlichen Beratungsangebot sind wir auch weiterhin zuverlässig für unsere Mitglieder da“, sagt SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke. 
 
Die WhatsApp-Beratung funktioniert ganz einfach: Interessierte müssen die Nummer 0511 65610720 nur zu ihren Kontakten hinzufügen und können dann ihre Frage per WhatsApp stellen. 
Die Beratungstermine finden wöchentlich dienstags, jeweils von 17 bis 18 Uhr statt. Mehr dazu finden Sie hier.

Kontaktstellen / Telefonnotrufe

Selbsthilfe und Corona: Neue Seite des Selbsthilfe-Büros Niedersachsen

Das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen ist seit 1991 als landesweite Service-, Beratungs- und Netzwerkeinrichtung im Selbsthilfebereich tätig.    

Aufgrund der aktuellen Lage hat das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen ein zusätzliches Angebot ins Leben gerufen, auf das wir gern hinweisen. Auf der Seite „Selbsthilfe und Corona“ finden Sie aktuelle Informationsmöglichkeiten, Tipps und Ideen für Selbsthilfeaktive und -unterstützer*innen sowie Informationen zu Pflegeselbsthilfe und Corona.

Unter „Tipps und Ideen“ finden Sie Anregungen, kreative Einfälle und Konzepte aus der Selbsthilfe zum Umgang mit der derzeitigen Lebenssituation. Ihre Ideen, regionalen/landesweiten Angebote und Aktionen können Sie gern an die E-Mail-Adresse info(at)selbsthilfe-buero.de senden, sodass diese mit anderen in Niedersachsen geteilt werden können.

An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis für Vereine: Im Rahmen des Gesetzentwurf zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht wurde unter anderem eine Ausnahmeregelung aufgenommen, mit der Vereine auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere „virtuelle Sitzungen“ vorgesehen sind. Dieses betrifft zum Beispiel Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen (zum Gesetzesentwurf).

Aufklärung zum Corona-Virus in 15 Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter:

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

Wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Regeln zur Quarantäne und Wissenswertes im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind zusammengefasst. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, Migrant*innen und Tourist*innen. Hierzu EMZ-Geschäftsführer Ramazan Salman: „Dies ist dringend notwendig, denn aktuell kursieren zahlreiche irreführende Aussagen und verunsichern nicht zuletzt die Menschen, die gesicherte deutschsprachige Informationsquellen nicht nutzen können. Sie benötigen verständliche, verlässliche und geprüfte Informationen in ihrer Herkunftssprache.“

Die zur Verfügung stehenden Informationen des EMZ richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des RKI und des BMG, sowie der BZgA. Alle Inhalte werden fortlaufend von Fachleuten aus Gesundheitsämtern und Universitäten geprüft.

Um der Flut der Anfragen nach weiteren Sprachversionen entsprechen zu können, benötigt das EMZ weitere Unterstützung. Bitte verbreiten Sie unsere verlässliche Informationsquelle in Ihrem Wirkungsfeld, damit sich möglichst viele Menschen sicher in ihrer Herkunftssprache informieren können. Den angehängten Button können Sie auf Ihrer Website platzieren und mit folgender URL verlinken: http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

Hinweis: Trickbetrüger nutzen die aktuelle Lage aus!

Betrüger geben sich als Mitarbeiter vom Gesundheitsamt oder von der Telekom und versuchen so, sich Zugang zu Ihrer Wohnung zu verschaffen.

Seien Sie also vorsichtig. Schauen Sie zuerst durch den Türspion.

Die Gesundheitsbehörde führt keine Tests zu Hause durch. Teilweise erscheinen die Betrüger in Vollschutzanzug und Atemmaske… Gibt jemand an Ihrer Haustür vor, er wolle Sie auf das Coronavirus testen, rufen Sie sofort den Notruf unter 110!

Die echtenTelekommitarbeiter sind in Kleidung der Deutsche Telekom unterwegs, tragen einen Lichtbildausweis bei sich und führen ein Autorisierungsschreiben der Telekom mit sich. Sollten Sie dennoch unsicher sein, scheuen Sie sich nicht, bei der Telekom nachzufragen und den vermeintlichen Mitarbeiter auf einen Alternativtermin zu verweisen.

Aktuelle Fälle wurden z.B. in Niedersachsen und in Berlin bekannt. Dies dürfte sich aber aufgrund der Verunsicherung der Leute ausweiten.

Informationen zu Unterstützungsangeboten

Die von der Bundes- und den Landesregierungen sowie von den Kommunen getroffenen Entscheidungen zur Bekämpfung des Corona-Virus greifen gravierend in das soziale Leben ein. Dieser Schritt ist jedoch offensichtlich notwendig. Umso erfreulicher ist es, dass die Solidarität untereinander zunehmend wächst und sich Hilfsnetzwerke gegründet haben, die für Menschen aus Risikogruppen (z.B. Senior*innen) Unterstützungsdienste anbieten, insbesondere beim Einkauf von Lebensmitteln. Wie Sie den Medien evtl. schon entnommen haben, sind auch in Hannover solche Hilfsnetzwerke gegründet worden.

Weitergehende Informationen können Sie dem angefügten Informationsschreiben entnehmen.

Bitte beachten Sie auch die anliegende Information der AWO, die ebenfalls ein Service Telefon unter Tel. 21978-123 geschaltet hat, zum einen um konkrete Hilfe zu vermitteln und zum anderen um Ansprache und telefonisch soziale Kontakte zu ermöglichen. Dabei geht es auch darum, zu kreativem Umgang mit den derzeitigen Veränderungen und Einschränkungen anzuregen.

Soziale Kälte - SoVD-Kampagne für mehr soziale Gerechtigkeit

Mit dir. Für alle. Gegen soziale Kälte. Mit viel Engagement unternehmen wir als SoVD in ganz Deutschland als starke Gemeinschaft etwas gegen soziale Kälte. Mit mehreren Aktionen machen wir in den kommenden Monaten auf das Thema aufmerksam. Beispiele für soziale Kälte gibt es einige:

Einsamkeit: 
Viele ältere und pflegebedürftige Menschen sind vom gesellschaftlichen Leben abgehängt. Ehrenamtliches Engagement wird dort immer wichtiger. 

Altersarmut und Rente:
Seit Jahren nimmt die Altersarmut zu – Leistungsbezieher von Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung: 12/2003 etwa 260.000 Personen; 12/2018 etwa 560.000 Personen.

Gleichberechtigung:
Es ist auch ein Ausdruck von sozialer Kälte, dass Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 21% weniger Lohn als Männer.

Wir als SoVD engagieren uns als Gegenpol zur sozialen Kälte:
Wir wirken an einer sozialeren Politik und einer sozialeren Gesetzgebung mit.
Wir setzen uns dafür ein, soziale Missstände in der Gesellschaft aufzuheben.
Wir wirken durch unsere Gemeinschaft gegen Vereinsamung.

Im Folgenden geben wir Ihnen in einem kurzen Filmbeitrag, unserem Flyer und dem Statement von SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der 21. Bundesverbandstagung weitere Einblicke in die Kampagne.

Überarbeitete Internetseite mit noch mehr Service - SoVD startet digitale Helfer

Ab sofort präsentiert sich der SoVD in Niedersachsen mit einem neuen Erscheinungsbild und überarbeitetem Logo. Herzstück des neuen Auftritts ist die Internetseite www.sovd-nds.de, die zu allen SoVD-Beratungsthemen noch mehr Service als bisher bietet.

Die letzte Überarbeitung der SoVD-Marke liegt rund 20 Jahre zurück. Seitdem hat sich der Verband weiterentwickelt, seine Beratung professionalisiert und sein politisches Engagement ausgeweitet.  „Die Überarbeitung des Corporate Designs ist die logische Konsequenz unserer starken Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt. Das neue

Logo transportiere nun noch besser die Werte des Verbandes: Menschlichkeit, Nähe und Transparenz.

Die Internetseite www.sovd-nds.de wurde im Zuge der optischen Neuausrichtung komplett überarbeitet. Interessierte können sich dort umfassend über den SoVD und seine politische Stimme sowie die kompetente Beratung in den Bereichen Rente, Pflege, Behinderung, Hartz IV sowie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht informieren.

Neu sind insbesondere die sogenannten digitalen Helfer:

Rentenbeginn-Rechner
Wer zum Beispiel wissen möchte, wann er in Rente gehen kann, kann dies nach Eingabe von wenigen Daten bequem und einfach direkt auf der Internetseite berechnen lassen.

Fristen-Rechner
Die Frage, wie lange man Zeit für einen Widerspruch oder eine Klage gegen einen Behördenbescheid hat, beantwortet ein entsprechender Fristen-Rechner.

Widerspruch einlegen
Auch das Widerspruchsschreiben selbst kann man individuell und kostenlos auf der Internetseite  erstellen lassen.

Und das ist erst der Anfang:
Weitere digitale Helfer sind in Planung und bald ebenfalls unter www.sovd-nds.de verfügbar.

Am besten gleich mal testen!

Messeauftritt mit Rekord-Ergebnis

Die SoVD-Kreisverbände Hannover-Land, -Stadt und Burgdorf haben sich auf der Infa – Deutschlands größter Erlebnis und Einkaufsmesse – in Hannover präsentiert.

Rätselfreunde konnten am SoVD-Stand Glück, Humor und Können beweisen (Foto) und dabei unter anderem Restaurantgutscheine gewinnen. „Das war einfach großartig, ein gelungener Messeauftritt!“, begeistert sich Matthias Möhle, Vorsitzender des federführenden Organisationsausschusses. „Wir haben Tradition und Moderne gezeigt, Jung und Alt konnten sich an unserem Quiz beteiligen oder am Glücksrad drehen.“

Bei den vielen Gesprächen mit den Besuchern am Stand habe der SoVD hilfreiche Tipps gegeben. „In diesem Jahr konnten wir unseren Mitgliedern erstmals vergünstigte Messe-Eintrittskarten anbieten – das kam bei vielen sehr gut an“, berichtet Möhle weiter.

Der Einsatz der SoVD-Aktiven wurde mit einem Rekord belohnt: 97 Messebesucher traten dem Verband bei – mehr als je zuvor, seit der SoVD auf der Infa vertreten ist.

SoVD macht INFA-Besucher*innen glücklich

Im Oktober 2018 präsentierten sich die SoVD-Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Land und Hannover-Stadt wieder auf der INFA-Verbrauchermesse. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ Der SoVD setzt sich seit Jahren für die Inklusion ein.

Am Infostand konnten die Besucher – rund 2.000 kamen an neun Tagen an den SoVD-Stand – auch ein SoVD-Preisrätsel lösen und dabei gewinnen. Ein Hauptpreis war ein Reisegutschein der Fa. Reise-Heiko. Dieser Preis wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde an die Gewinnerin Elisabeth Woronzow aus Springe überreicht. (Die restlichen Preise wurden den Gewinner*innen zugeschickt.)

Auch für dieses Jahr plant der SoVD wieder einen großen Stand auf der „INFA balance“, die vom 12.-20. Oktober 2019 ihre Pforten öffnet. Derzeit arbeiten die ehrenamtlich tätigen Verantwortlichen mit Hochdruck am Konzept für diesen Stand, um den Besuchern wieder etwas bieten zu können. Im vergangenen Jahr begründeten mehr als 50 Personen spontan auf der INFA ihren Beitritt zum SoVD!

Sozialverband Deutschland stellt die Weichen bis 2022:

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat gewählt: Jürgen Mroz aus Laatzen-Rethen bleibt Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Hannover-Land. Einstimmig votierten im H4-Hotel in Laatzen am vorvergangenen Sonnabend die knapp einhundert Delegierten für Mroz.

In seinem Bericht über die zurückliegenden vier Jahre streifte der Kreisvorsitzende Jürgen Mroz einige Highlights: so gab es vielfältige Aktivitäten zum 100-jährigen Bestehen des Gesamtverbandes. Aber der Kreisverband steht trotz seiner stabilen Mitgliederzahl von rund 15.000 auch vor Herausforderungen.

„In unseren Ortsverbänden finden wir zum Teil keine Menschen mehr, die sich ehrenamtlich engagieren wollen“, benannte Mroz das Problem. Daher plant der Vorstand Umstrukturierungen auf dieser Ebene. „Wir werden das aber Schritt für Schritt angehen und mit einem Pilotprojekt starten“, so Jürgen Mroz in seiner Rede. Das Pilotprojekt soll im Bereich Neustadt/Wunstorf in 2019 begonnen werden. Der entsprechende Antrag des Kreisvorstandes wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.

Hauptrednerin Edda Schliepack aus dem SoVD-Bundesvorstand hob in ihren Ausführungen die erfolgreiche Einflussnahme des SoVD in der jüngsten Vergangenheit bei sozialpolitischen Themen wie Mütterrente und Erhöhung der Hartz-IV-Regel-sätze hervor. „Die Ausgestaltung dieser Gesetze geht allerdings nicht weit genug und ist in Teilen ungerecht“, so Schliepack weiter. Der SoVD werde sich in den Bereichen Pflege, Rente, Hartz IV, Gesundheitssystem und Schwerbehinderung weiter für die Schwachen und Benachteiligten in unserer Gesellschaft einsetzen.

Viel Beifall von den Delegierten gab es für die scheidende Kreisfrauensprecherin Brigitte S. Meier aus Barsinghausen. 14 Jahre lang hatte Meier diese Aufgabe ausgeübt und den Ausschuss für Frauen und Familie geleitet. Rund 25 selbstständige Frauengruppen gibt es im Kreisverband, auch ein Verdienst von Brigitte S. Meier, die hier jedes Jahr wieder Impulse setzte und in deren Amtszeit auch einige neue Gruppen gegründet wurden.

Reibungslos gingen die von Schliepack souverän geleiteten Wahlen über die Bühne. Heidemarie Köster (Springe) und Petra Nünemann (Hemmingen) sind Mroz‘ Stellvertreterinnen, beide leiten auch den Ausschuss für Frauen und Familie. Schatzmeisterin bleibt Brigitte Kleen. Fortgesetzt werden soll die erfolgreiche Arbeit der Ausschüsse. Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses bleibt Hans-Friedrich Wulkopf aus Pattensen. Den Organisationsausschuss leitet Matthias Möhle (Isernhagen).