Ronnenberg

Zur Internetseite des Ortsverbandes Ronnenberg.

Dort finden Sie auch die aktuellen Veranstaltungstermine.

Zurück zum Menü Ortsverbände 

Aktives Verbandsleben

40 Jahre Frauengruppe

Der Ortsverband Ronnenberg des SoVD unterhält eine eigene Frauengruppe und das schon seit 40 Jahren. 

1978 trafen sich 17 Frauen im Keller von Erna Hansen zum Handarbeiten und Klönen. Die Leitung übernahm damals Herta Heine. Da die Gruppe schnell größer wurde zogen sie um in den Altenraum im Gemeinschaftshaus. Nach 25 Jahren übergab Herta Heine an Erika Paeseler. Ab jetzt wurden schon andere Themen behandelt, z. B. die Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht u.a. m. Auch Ausflüge wurden unternommen. 

2001 hatte die damalige Kreisfrauensprecherin Renate Mentner das Frauenseminar ins Leben gerufen. Die Frauensprecherinnen der einzelnen Gruppen aus dem Kreisverband haben daran teilgenommen und holten sich Anregungen für die Arbeit in ihren eigenen Gruppen. 

Seit 2013 übernahm Ellen Riggert die Leitung der Frauengruppe. Bis September 2017 umfasste die Gruppe 30 Frauen, mehr sind leider für den Altenraum aus brandschutztechnischen Gründen nicht zugelassen. Da jedoch immer mehr Frauen aufgenommen werden wollten, bedingt u.a. durch die Integration des aufgelösten OV Gehrden, wurde im Oktober eine weitere Gruppe gegründet. Diese trifft sich alle 14 Tage im Heimatmuseum und wird von Herta Meier geleitet.
Mit mittlerweile 25 Teilnehmerinnen stößt auch sie schon an ihre Grenzen. Heute sind wir eine moderne Frauengruppe geworden, unsere Aktivitäten sind u.a. Gedächtnistraining, Stuhlgymnastik, Tücher binden, auch von der Heilsarmee hatten wir einen Vertreter da, ebenso vom Beerdigungsinstitut u. v. m.

Zu unserem 40jährigen Jubiläum wollten wir etwas Besonderes machen. Deshalb haben wir uns für eine Busfahrt entschieden, damit sich beide Gruppen näher kennenlernen sollten.

Im Bus begrüßte Ellen Riggert alle Frauen und freute sich, dass erstmals beide Gruppen zusammen waren. Das Ziel sollte für alle eine Überraschung werden.

Bei herrlichem Wetter fuhren wir in den Harz nach Clausthal-Zellerfeld. Zum Mittgagessen waren wir im Hotelrestaurant Glück-Auf angemeldet. Dort überbrachte Heike Hoffmann die Grüße des Kreisverbandes Hannover-Land und auch ein Flachgeschenk. Renate Mentner las die Entwicklung der Frauengruppe vor und Herta Meyer überbrachte Grüße und Neuigkeiten vom OV.
Wir fuhren weiter durch den Harz zum Romkerhaller Wasserfall. Dort in dem Romantischen Hotel bekamen wir einen riesigen Windbeutel. Eine Führung durch das Romantische Hotel beendeten den Nachmittag und wir fuhren wieder zurück nach Ronnenberg.

Der SoVD Ronnenberg schippert auf der Donau

Der SoVD OV Ronnenberg war mit dem Reiseunternehmen Baumeister auf der Donau unterwegs. Unser Busfahrer Olaf, der uns auch diesmal wieder sicher und umsichtig chauffierte, holte 37 Mitglieder des SoVD in Ronnenberg ab. Wir fuhren nach Passau, wo das Schiff, die DSC Amethyst, bereits auf uns wartete.

Insgesamt begleiteten uns drei Busse auf dem Landweg bis nach Budapest und auch wieder zurück. Das war ein ganz besonderer Service der Fa. Baumeister, die auch das Schiff gechartert hatte. Es war frisch renoviert, so dass man denken konnte, es war neu. Die Kabinen, mit Badezimmer und Dusche, hatten mehr Stauraum als manche Hotels. Einige von uns hatten noch nie eine Flusskreuzfahrt unternommen und waren nun gespannt, was auf sie zukam. Im Restaurant saßen wir an Sechsertischen. Das Frühstück gab es vom Buffet, während wir mittags und abends die jeweils gewählten Gänge serviert bekamen.

Um 17.00 Uhr legte die Amethyst ab in Richtung Wien. Die erste Nacht an Bord war für einige ganz schön aufregend, denn es rumpelte und polterte mehrfach. Das passierte immer dann, wenn wir in einer Schleuse waren. Waren hier auch noch andere Schiffe, hallten oft die lauten Kommandos der Kapitäne, weil es dann sehr eng wurde. In Wien begleiteten uns auf der Stadtrundfahrt einheimische Reiseleiterinnen. Anschließend erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust und stellten fest, dass man aufgrund der geschichtlichen Vergangenheit und der historischen Bauten von dieser Stadt nur schwärmen kann.

In der Nacht fuhren wir weiter nach Budapest, der ungarischen Hauptstadt. Dort wurden die Stadtrundfahrten geteilt. Erst besuchten wir Pest, das ist der neuere Stadtteil, auf der östlichen Seite der Donau. Hier imponierte vor allem die historische Markthalle. Nachmittags fuhren wir über die berühmte Kettenbrücke nach Buda, dem älteren Stadtteil mit dem Regierungsviertel und dem Dom. Als wir dann um 21.00 Uhr wieder zurückfuhren in Richtung Bratislava, waren alle fasziniert von der eindrucksvollen Beleuchtung der historischen Gebäude und Brücken der Stadt.

In Bratislava, der slowakischen Hauptstadt, war nur ein Stadtrundgang vorgesehen, da die Altstadt nur fußläufig ist. Leider musste dieser ausfallen, weil es anfing zu regnen. Dafür haben wir von der Reling unsere SoVD-Ente zu Wasser gelassen und sie auf den Namen Sovi getauft. An unserer 60 m langen Leine schwamm sie lustig auf der Donau.

Am nächsten Tag besuchten wir mit Weißenkirchen das wohl hübscheste Weindorf und Dürnstein den meistbesuchten Ort der Wachau. Uns schmeckte vor allem der Wein dort vorzüglich.

Während der Zeit an Bord gab es immer ein gutes Unterhaltungsprogramm. Tamas, der ungarische Alleinunterhalter, spielte für uns nicht nur zum Tanz auf, sondern animierte uns zum Mitsingen und Schunkeln, wovon wir reichlich Gebrauch machten. Bei dem obligatorischen Kapitänsdiner stellte uns der Kapitän die Crew des Schiffes vor. Nach dem Abschieds Galadinner gab es noch eine Tombola-Verlosung.
Leider vergingen die sechs Tage viel zu schnell, aber wir haben in dieser kurzen Zeit sehr viel Neues und Interessantes gesehen und erlebt.

Weitere Bilder...