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Aktuelles

Themenseite zur Corona-Krise

Alle Informationen des SoVD zur Coronapandemie sind hier gesammelt. Hier finden Sie Sozialinfos zur Gesetzgebung, Aufrufe des SoVD in Aktionsbündnissen, Berichte über Aktivitäten von SoVD-Mitgliedern unter dem Motto "Gemeinsam durch die Krise" und wichtige Neuigkeiten zu finanziellen und rechtlichen Fragen für die Gliederungen.

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Veranstaltungshinweis auf den virtuellen 34. Hannoverschen Selbsthilfetag

Die hannoverschen Selbsthilfegruppen gehen neue Wege und präsentieren sich virtuell. Der 34. Hannoversche Selbsthilfetag - in anderen Jahren rund um den Kröpcke - kann in diesem Jahr vom eigenem Sofa oder dem Küchentisch aus besucht werden - im Netz unter hannoverscher-selbsthilfetag.

Vom 10. bis zum 31. Oktober haben Sie die Möglichkeit, sich bei einem virtuellen Spaziergang über den Kröpcke bis zum Platz der Weltausstellung intensiv über die vielfältigen Themen der Selbsthilfe in der Region Hannover zu informieren.

Das Rahmenprogramm mit Musik und Tanzdarbietungen, welches üblicherweise von oder vor einer Bühne am Kröpcke schallt, ist ebenfalls anzuhören und anzusehen. Im Selbsthilfe-Kino verraten Menschen, warum sie eine Selbsthilfegruppe besuchen und was sie an den regelmäßigen Treffen ganz besonders schätzen.

Die Schirmherrschaft hat der Oberbürgermeister Belit Onay übernommen und begrüßt die Besucher mit einer Videobotschaft. Auch die Sozialdezernentin der Region Hannover, Frau Dr. Hanke ist mit Grußworten dabei.

Hier finden Sie ein Plakat.

Online-Demo gegen Armutsgefährdung – jetzt mitmachen!

Der SoVD in Niedersachsen sammelt im Rahmen seiner Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ Stimmen für eine gerechtere Politik im frühzeitigen Kampf gegen Armut und organisiert dazu eine Online-Demo.

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten Pressemitteilung.

Übungstag der ÜSTRA für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

Die ÜSTRA bietet am Samstag, den 14. November 2020, 11 – 13 Uhr einen Übungstag für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste an der Messe/Nord Herbst 2020 zum Thema "Mobil im Leben" an.

Die Veranstaltung ist auf maximal 20 Teilnehmende, inklusive zusätzlicher Begleitung, begrenzt. Es kann nur eine Begleitung pro Person mitgebracht werden.

Zum Schutz von Teilnehmenden und Mitarbeitenden muss während der gesamten Veranstaltung eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Personen, die von der Tragepflicht befreit sind, können leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung über die ÜSTRA Homepage möglich.

Veranstaltungshinweis

Der Fachbereich Senioren des KSH (Kommunaler Seniorenservice Hannover) bietet seit einigen Wochen unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wieder Präsenz-Veranstaltungen im Seniorenservice Zentrum, Ihmepassage 5, 30449 Hannover an.

Gern weisen wir auf einen Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde der Expert*innen Dr. Claudia Vogel, Leitung Deutscher Alterssurvey (DEAS), Deutsches Zentrum für Altersfragen und Prof. Dr. Peter Nickl, Philosoph zum Thema Armut im Alter: Kein Geld und trotzdem glücklich!? am 20.Oktober 2020 hin.

Hier finden Sie weitergehende Informationen.

Anders als auf dem Flyer beschrieben, ist eine telefonische Anmeldung unter Rufnummer 0511/168 45195 notwendig.

Bündnis gegen Depression - 28 Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2020

Gern weisen wir auf das Programm der Veranstaltungsreihe des Bündnisses gegen Depression in der Region Hannover für das 2. Halbjahr 2020 hin.

Geplant sind in der Zeit vom 14.09. bis zum 18.11.2020 insgesamt 28 Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Depressionen und Ihre Behandlung.

Vorträge, Kino, Poetry-Slam, Fachtagungen, Workshops und andere Formate bieten vielfältige Möglichkeiten für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Mehr zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

Neues Angebot: SoVD berät jetzt auch per Chat

Ab sofort berät der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen auch per Chat. Bislang beantwortet Niedersachsens größter Sozialverband Fragen rund um Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht in persönlichen Gesprächen, über WhatsApp oder per Telefon und E-Mail. Dieses Angebot wird jetzt um eine Chat-Möglichkeit ergänzt.

Mehr dazu finden Sie hier.

Notruf-Telefon des SoVD bietet Hilfe rund um das Thema Pflege

Für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte

Gerade während der Corona-Krise gibt es zahlreiche Fragen rund um das Thema Pflege. Deshalb steht der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen nicht nur in seinen rund 60 Beratungszentren im Land, sondern auch über das Pflege-Notruftelefon unter der Servicenummer 0180 2000872 bei Fragen zur Seite und gibt nützliche Tipps und Hilfestellungen.

Birgit Vahldiek vom SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. beantwortet am Pflege-Notruftelefon montags bis freitags zwischen 9 und 13 Uhr alle Fragen zum Thema Pflege. Darüber hinaus ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Betroffene werden zeitnah zurückgerufen. Der Anruf kostet sechs Cent.

Nicht nur Pflegebedürftige, sondern auch Angehörige und Pflegekräfte nutzen das Angebot des SoVD. Sie erfahren von Vahldiek, welche Hilfen ihnen zustehen und welche Lösungswege es bei Konflikten geben kann. „Die Möglichkeit, Probleme erst mit einer dritten Person besprechen zu können, entlastet viele Betroffene“, sagt Vahldiek, die außerdem Leiterin der Abteilung Sozialpolitik ist. Das sei besonders in der derzeitigen Situation besonders wichtig, da es viele offene Fragen und auch Unsicherheiten gebe.

Das Pflege-Notruftelefon ist schon seit 1999 eine neutrale und von Behörden unabhängige Anlaufstelle für Hilfesuchende. Alle Anrufe werden vertraulich und anonym behandelt.

SoVD startet digitale Kampagne gegen Armut

Mit der landesweit angelegten Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ wollte der SoVD in Niedersachsen ab Ende März auf die Straßen gehen und die Bekämpfung von Armut ins Visier nehmen. Doch dann kam die Corona-Krise dazwischen und alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Dabei haben die Auswirkungen der Pandemie viele Probleme sogar noch verschärft. Die Lösung: Niedersachsens größter Sozialverband bringt seine Kampagne jetzt digital auf Facebook & Co. an den Start.

Die Armut in all ihren Facetten ist ein Thema, das den SoVD in Niedersachsen in den vergangenen Jahren immer mehr beschäftigt. „Armut grenzt aus – und das ist das Gegenteil von dem, wofür wir als SoVD in Niedersachsen stehen“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt. „Darum steht die Bekämpfung von Armut für uns heute an allererster Stelle.“

Mit seiner Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ will Niedersachsens größter Sozialverband den Finger in die Wunde legen und die Probleme in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Wir machen deutlich, dass das Thema nicht warten kann, und bauen den nötigen Druck auf die Politik auf, die hier aus unserer Sicht immer noch viel zu wenig tut“, so der SoVD-Landeschef weiter. Der offizielle Startschuss sollte ursprünglich Ende März fallen – doch dann kam die Corona-Krise dazwischen. „Dabei zeigt sich die Dringlichkeit unserer Kampagne gerade jetzt umso deutlicher, weil das Thema Armut aufgrund der Pandemie noch viel mehr Menschen betrifft“, betont Sackarendt.

Darum lässt der SoVD auch nicht locker und bringt den Stein jetzt kurzerhand auf digitalen Wegen ins Rollen. Dreh- und Angelpunkt dabei ist die Kampagnen-Webseite www.armutsschatten.de. Dort wird es Videos, Erklärfilme und weitere Informationen rund um das Thema geben. „Wir machen deutlich, dass das Thema wirklich jeden etwas angeht“, erklärt Sackarendt. „Die Corona-Krise ändert nichts an unseren Forderungen und Zielen“, stellt Sackarendt klar. „Wir haben nur die Mittel angepasst und kämpfen mit voller Kraft weiter.“ Ergänzt wird die Digitalkampagne durch kleinere öffentliche Veranstaltungen – sofern dies die derzeitigen Bedingungen zulassen.

SoVD unterstützt Initiative „Stärker als Gewalt“

Der SoVD unterstützt die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gegen körperliche, sexuelle und psychische Gewalt.

Die Initiative will erreichen, dass mehr betroffene Frauen und Männer Mut haben, sich zu wehren und Hilfe- und Beratungsangebote anzunehmen, wenn sie von Gewalt betroffen sind.

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.stärker-als-gewalt.de.

Informationen rund um Pflegebedarf im Netz

SoVD-Kooperation mit neuem Internetportal „1ACare“ – Erleichterungen vor allem für Angehörige

Jede*r kann pflegebedürftig werden. Auch viele Angehörige betrifft diese Situation stark – ob sie ihre Verwandten selbst pflegen oder anderweitig unterstützen, etwa alles organisieren. Das Internet-Pflegeportal www.1acare.de will helfen, einfacher an Informationen, Tipps, Heil- und Hilfsmittel sowie Dienstleistungen zu kommen. Auch das Beratungsangebot des SoVD wird ab sofort dort vorgestellt.

Was ist zu tun in einer Pflegesituation?
Welcher ist zum Beispiel der passende Rollator und wo bekommt man ihn, welcher Pflegedienst ist wie verfügbar?
Wie können Angehörige ihre Zeit organisieren, falls sie selbst pflegen, und wie soll das gehen?
Betroffene müssen vieles im Blick haben. Nicht immer wissen sie, wie es weitergeht und wo sie Hilfe erhalten – oder haben ein Sanitätshaus um die Ecke.

Sich zu informieren, ist teils schwer, aufwendig und zeitraubend; vor allem in ländlichen oder strukturschwachen Regionen. Hier kann das Internet eine Hilfe sein. Denn die Digitalisierung betrifft heute alle Bereiche: Wirtschaft, Gesellschaft, Arbeit, Privatleben oder eben das Gesundheitswesen.

Viele fürchten, dass dadurch alles immer komplizierter wird. Dabei sollen Online-Lösungen manches einfacher machen.

Dieses Ziel hat auch die Plattform www.1acare.de (von englisch „care“ für „Pflege“). Sie will alles rund um die Pflege auf einer Seite bündeln: Informationen - etwa zu Krankheiten–, Hilfsmittel und Dienstleistungen. Pflegebedürftige und Angehörige können Angebote vergleichen und sich passende empfehlen lassen. Rezepte sind direkt online einlösbar. Dabei fallen für Patient*innen bei Kassenleistungen keine weiteren Gebühren an, es gibt aber auch Produkte des freien Marktes mit Selbstzahlung. Die Vermittlung kostet nichts, da das Portal sich über Provisionen der Hersteller und Pflegedienste finanziert. Diese prüft es unter anderem mit Testanrufen auf ihre Seriosität. So bleibe alles neutral und unabhängig. Wer das Internet nicht nutzen kann oder will, bekommt auch Hilfe am Telefon unter: 0800 / 12 22 730 (kostenfrei).

All das soll die Plattform vereinfachen. Es ersetzt aber nicht immer die persönliche Beratung - und nie die gesundheitliche Betreuung. Der SoVD hat mit 1ACare eine Kooperation vereinbart, nachdem der Landesverband NRW das Konzept kennengelernt hatte. Denn das Thema Pflege betrifft etliche Mitglieder. Der Verband berät dazu und setzt sich auch politisch ein - doch wissen nicht alle, wo sie ihn finden und beitreten können.
Die Beratungsstellen werden nun auf www.1acare.de eingetragen, suchbar nach Postleitzahl.

Mitgliedsbescheinigung fürs Finanzamt

Für die steuerliche Berücksichtigung des SoVD-Mitgliedsbeitrages ist eine Bescheinigung nicht nötig. Seit 2017 kann die Steuererklärung ohne Belege und Nachweise abgegeben werden. Diese sind nur noch beizulegen, wenn in den Vordrucken darauf hingewiesen wird. Es reicht die Angabe des SoVD-Beitrages im Mantelbogen. Nachweise für bezahlte Mitgliedsbeiträge wollen die Finanzämter nur noch auf besondere Anforderung sehen.

Bitte helfen Sie uns, unnötigen Aufwand und unnötige Kosten zu vermeiden! Wenn das Finanzamt es ausdrücklich anfordert, schicken wir selbstverständlich eine formelle Bescheinigung zu. Wer auf seine gewohnten Papierbelege nicht verzichten möchte, kann sich hier ein Formular für den vereinfachten Steuernachweis herunterladen, es ausfüllen und gemeinsam mit dem Kontoauszug beim Finanzamt einreichen.

Kostenlose App erleichtert barrierefreies Reisen mit der Deutschen Bahn

Vor genau einem Jahr ging „Hilfeleistung als Service“ oder kurz „HaSe“ an den Start. Reisende mit Mobilitätseinschränkung oder auch Eltern mit Kinderwagen können mithilfe der Anwendung ihre Bahnfahrt schnell und unkompliziert anmelden.

Auch im Jahr 2020 verkehren in Deutschland im Fernverkehr nahezu ausschließlich Züge mit Stufen. Wer beim Ein- und Aussteigen auf Hilfe angewiesen ist, muss diese vorab rechtzeitig bei der Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn beantragen.

Das entsprechende Formular empfinden viele Betroffene dabei jedoch als unnötig kompliziert. Mit wenigen Klicks dagegen können Hilfesuchende unter hase.app ihren entsprechenden Unterstützungsbedarf anmelden. Online erworbene Tickets lassen sich dabei importieren und Änderungen zum aktuellen Status jederzeit anzeigen.

SoVD baut WhatsApp-Beratung aus

Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise baut der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen seine WhatsApp-Beratung aus. Bislang berät Niedersachsens größter Sozialverband einmal im Monat zu den Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht über den Messenger-Dienst. Ab sofort stehen SoVD-Beraterinnen und -Berater einmal die Woche für Fragen zur Verfügung. Das WhatsApp-Angebot ergänzt die Beratung des Verbandes per Telefon und E-Mail. Direkte Gespräche sind aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich. 
 
„Wir merken, dass Betroffene in der momentanen Situation zahlreiche Fragen haben – etwa wenn es um Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Hartz IV für Selbstständige aber auch um die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geht. Mit unserem zusätzlichen Beratungsangebot sind wir auch weiterhin zuverlässig für unsere Mitglieder da“, sagt SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke. 
 
Die WhatsApp-Beratung funktioniert ganz einfach: Interessierte müssen die Nummer 0511 65610720 nur zu ihren Kontakten hinzufügen und können dann ihre Frage per WhatsApp stellen. 
Die Beratungstermine finden wöchentlich dienstags, jeweils von 17 bis 18 Uhr statt. Mehr dazu finden Sie hier.

Kontaktstellen / Telefonnotrufe

Selbsthilfe und Corona: Neue Seite des Selbsthilfe-Büros Niedersachsen

Das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen ist seit 1991 als landesweite Service-, Beratungs- und Netzwerkeinrichtung im Selbsthilfebereich tätig.    

Aufgrund der aktuellen Lage hat das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen ein zusätzliches Angebot ins Leben gerufen, auf das wir gern hinweisen. Auf der Seite „Selbsthilfe und Corona“ finden Sie aktuelle Informationsmöglichkeiten, Tipps und Ideen für Selbsthilfeaktive und -unterstützer*innen sowie Informationen zu Pflegeselbsthilfe und Corona.

Unter „Tipps und Ideen“ finden Sie Anregungen, kreative Einfälle und Konzepte aus der Selbsthilfe zum Umgang mit der derzeitigen Lebenssituation. Ihre Ideen, regionalen/landesweiten Angebote und Aktionen können Sie gern an die E-Mail-Adresse info(at)selbsthilfe-buero.de senden, sodass diese mit anderen in Niedersachsen geteilt werden können.

An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis für Vereine: Im Rahmen des Gesetzentwurf zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht wurde unter anderem eine Ausnahmeregelung aufgenommen, mit der Vereine auch dann Beschlüsse fassen können, wenn in ihrer Satzung keine Möglichkeiten für Videokonferenzen oder andere „virtuelle Sitzungen“ vorgesehen sind. Dieses betrifft zum Beispiel Mitgliederversammlungen, Entlastungen und Wahlen (zum Gesetzesentwurf).

Aufklärung zum Corona-Virus in 15 Sprachen

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. (EMZ) stellt ab sofort Faltblätter und E-Paper mit Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 online. Aktuell können diese in 15 verschiedenen Sprachen im Internet gelesen werden. Zusätzlich stehen PDF-Dateien zum Download bereit. Das Angebot ist auch auf Mobilgeräte angepasst und kann abgerufen werden unter:

http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

Wesentliche Hinweise zu Schutzmöglichkeiten, Regeln zur Quarantäne und Wissenswertes im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind zusammengefasst. Das Angebot richtet sich an Geflüchtete, Migrant*innen und Tourist*innen. Hierzu EMZ-Geschäftsführer Ramazan Salman: „Dies ist dringend notwendig, denn aktuell kursieren zahlreiche irreführende Aussagen und verunsichern nicht zuletzt die Menschen, die gesicherte deutschsprachige Informationsquellen nicht nutzen können. Sie benötigen verständliche, verlässliche und geprüfte Informationen in ihrer Herkunftssprache.“

Die zur Verfügung stehenden Informationen des EMZ richten sich konsequent nach den Vorgaben und Mitteilungen des RKI und des BMG, sowie der BZgA. Alle Inhalte werden fortlaufend von Fachleuten aus Gesundheitsämtern und Universitäten geprüft.

Um der Flut der Anfragen nach weiteren Sprachversionen entsprechen zu können, benötigt das EMZ weitere Unterstützung. Bitte verbreiten Sie unsere verlässliche Informationsquelle in Ihrem Wirkungsfeld, damit sich möglichst viele Menschen sicher in ihrer Herkunftssprache informieren können. Den angehängten Button können Sie auf Ihrer Website platzieren und mit folgender URL verlinken: http://corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info/

Informationen zu Unterstützungsangeboten

Die von der Bundes- und den Landesregierungen sowie von den Kommunen getroffenen Entscheidungen zur Bekämpfung des Corona-Virus greifen gravierend in das soziale Leben ein. Dieser Schritt ist jedoch offensichtlich notwendig. Umso erfreulicher ist es, dass die Solidarität untereinander zunehmend wächst und sich Hilfsnetzwerke gegründet haben, die für Menschen aus Risikogruppen (z.B. Senior*innen) Unterstützungsdienste anbieten, insbesondere beim Einkauf von Lebensmitteln. Wie Sie den Medien evtl. schon entnommen haben, sind auch in Hannover solche Hilfsnetzwerke gegründet worden.

Weitergehende Informationen können Sie dem angefügten Informationsschreiben entnehmen.

Bitte beachten Sie auch die anliegende Information der AWO, die ebenfalls ein Service Telefon unter Tel. 21978-123 geschaltet hat, zum einen um konkrete Hilfe zu vermitteln und zum anderen um Ansprache und telefonisch soziale Kontakte zu ermöglichen. Dabei geht es auch darum, zu kreativem Umgang mit den derzeitigen Veränderungen und Einschränkungen anzuregen.

Soziale Kälte - SoVD-Kampagne für mehr soziale Gerechtigkeit

Mit dir. Für alle. Gegen soziale Kälte. Mit viel Engagement unternehmen wir als SoVD in ganz Deutschland als starke Gemeinschaft etwas gegen soziale Kälte. Mit mehreren Aktionen machen wir in den kommenden Monaten auf das Thema aufmerksam. Beispiele für soziale Kälte gibt es einige:

Einsamkeit: 
Viele ältere und pflegebedürftige Menschen sind vom gesellschaftlichen Leben abgehängt. Ehrenamtliches Engagement wird dort immer wichtiger. 

Altersarmut und Rente:
Seit Jahren nimmt die Altersarmut zu – Leistungsbezieher von Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung: 12/2003 etwa 260.000 Personen; 12/2018 etwa 560.000 Personen.

Gleichberechtigung:
Es ist auch ein Ausdruck von sozialer Kälte, dass Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 21% weniger Lohn als Männer.

Wir als SoVD engagieren uns als Gegenpol zur sozialen Kälte:
Wir wirken an einer sozialeren Politik und einer sozialeren Gesetzgebung mit.
Wir setzen uns dafür ein, soziale Missstände in der Gesellschaft aufzuheben.
Wir wirken durch unsere Gemeinschaft gegen Vereinsamung.

Im Folgenden geben wir Ihnen in einem kurzen Filmbeitrag, unserem Flyer und dem Statement von SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der 21. Bundesverbandstagung weitere Einblicke in die Kampagne.

Überarbeitete Internetseite mit noch mehr Service - SoVD startet digitale Helfer

Ab sofort präsentiert sich der SoVD in Niedersachsen mit einem neuen Erscheinungsbild und überarbeitetem Logo. Herzstück des neuen Auftritts ist die Internetseite www.sovd-nds.de, die zu allen SoVD-Beratungsthemen noch mehr Service als bisher bietet.

Die letzte Überarbeitung der SoVD-Marke liegt rund 20 Jahre zurück. Seitdem hat sich der Verband weiterentwickelt, seine Beratung professionalisiert und sein politisches Engagement ausgeweitet.  „Die Überarbeitung des Corporate Designs ist die logische Konsequenz unserer starken Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt. Das neue

Logo transportiere nun noch besser die Werte des Verbandes: Menschlichkeit, Nähe und Transparenz.

Die Internetseite www.sovd-nds.de wurde im Zuge der optischen Neuausrichtung komplett überarbeitet. Interessierte können sich dort umfassend über den SoVD und seine politische Stimme sowie die kompetente Beratung in den Bereichen Rente, Pflege, Behinderung, Hartz IV sowie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht informieren.

Neu sind insbesondere die sogenannten digitalen Helfer:

Rentenbeginn-Rechner
Wer zum Beispiel wissen möchte, wann er in Rente gehen kann, kann dies nach Eingabe von wenigen Daten bequem und einfach direkt auf der Internetseite berechnen lassen.

Fristen-Rechner
Die Frage, wie lange man Zeit für einen Widerspruch oder eine Klage gegen einen Behördenbescheid hat, beantwortet ein entsprechender Fristen-Rechner.

Widerspruch einlegen
Auch das Widerspruchsschreiben selbst kann man individuell und kostenlos auf der Internetseite  erstellen lassen.

Und das ist erst der Anfang:
Weitere digitale Helfer sind in Planung und bald ebenfalls unter www.sovd-nds.de verfügbar.

Am besten gleich mal testen!

Messeauftritt mit Rekord-Ergebnis

Die SoVD-Kreisverbände Hannover-Land, -Stadt und Burgdorf haben sich auf der Infa – Deutschlands größter Erlebnis und Einkaufsmesse – in Hannover präsentiert.

Rätselfreunde konnten am SoVD-Stand Glück, Humor und Können beweisen (Foto) und dabei unter anderem Restaurantgutscheine gewinnen. „Das war einfach großartig, ein gelungener Messeauftritt!“, begeistert sich Matthias Möhle, Vorsitzender des federführenden Organisationsausschusses. „Wir haben Tradition und Moderne gezeigt, Jung und Alt konnten sich an unserem Quiz beteiligen oder am Glücksrad drehen.“

Bei den vielen Gesprächen mit den Besuchern am Stand habe der SoVD hilfreiche Tipps gegeben. „In diesem Jahr konnten wir unseren Mitgliedern erstmals vergünstigte Messe-Eintrittskarten anbieten – das kam bei vielen sehr gut an“, berichtet Möhle weiter.

Der Einsatz der SoVD-Aktiven wurde mit einem Rekord belohnt: 97 Messebesucher traten dem Verband bei – mehr als je zuvor, seit der SoVD auf der Infa vertreten ist.

SoVD macht INFA-Besucher*innen glücklich

Im Oktober 2018 präsentierten sich die SoVD-Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Land und Hannover-Stadt wieder auf der INFA-Verbrauchermesse. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ Der SoVD setzt sich seit Jahren für die Inklusion ein.

Am Infostand konnten die Besucher – rund 2.000 kamen an neun Tagen an den SoVD-Stand – auch ein SoVD-Preisrätsel lösen und dabei gewinnen. Ein Hauptpreis war ein Reisegutschein der Fa. Reise-Heiko. Dieser Preis wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde an die Gewinnerin Elisabeth Woronzow aus Springe überreicht. (Die restlichen Preise wurden den Gewinner*innen zugeschickt.)

Auch für dieses Jahr plant der SoVD wieder einen großen Stand auf der „INFA balance“, die vom 12.-20. Oktober 2019 ihre Pforten öffnet. Derzeit arbeiten die ehrenamtlich tätigen Verantwortlichen mit Hochdruck am Konzept für diesen Stand, um den Besuchern wieder etwas bieten zu können. Im vergangenen Jahr begründeten mehr als 50 Personen spontan auf der INFA ihren Beitritt zum SoVD!

Sozialverband Deutschland stellt die Weichen bis 2022:

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat gewählt: Jürgen Mroz aus Laatzen-Rethen bleibt Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Hannover-Land. Einstimmig votierten im H4-Hotel in Laatzen am vorvergangenen Sonnabend die knapp einhundert Delegierten für Mroz.

In seinem Bericht über die zurückliegenden vier Jahre streifte der Kreisvorsitzende Jürgen Mroz einige Highlights: so gab es vielfältige Aktivitäten zum 100-jährigen Bestehen des Gesamtverbandes. Aber der Kreisverband steht trotz seiner stabilen Mitgliederzahl von rund 15.000 auch vor Herausforderungen.

„In unseren Ortsverbänden finden wir zum Teil keine Menschen mehr, die sich ehrenamtlich engagieren wollen“, benannte Mroz das Problem. Daher plant der Vorstand Umstrukturierungen auf dieser Ebene. „Wir werden das aber Schritt für Schritt angehen und mit einem Pilotprojekt starten“, so Jürgen Mroz in seiner Rede. Das Pilotprojekt soll im Bereich Neustadt/Wunstorf in 2019 begonnen werden. Der entsprechende Antrag des Kreisvorstandes wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.

Hauptrednerin Edda Schliepack aus dem SoVD-Bundesvorstand hob in ihren Ausführungen die erfolgreiche Einflussnahme des SoVD in der jüngsten Vergangenheit bei sozialpolitischen Themen wie Mütterrente und Erhöhung der Hartz-IV-Regel-sätze hervor. „Die Ausgestaltung dieser Gesetze geht allerdings nicht weit genug und ist in Teilen ungerecht“, so Schliepack weiter. Der SoVD werde sich in den Bereichen Pflege, Rente, Hartz IV, Gesundheitssystem und Schwerbehinderung weiter für die Schwachen und Benachteiligten in unserer Gesellschaft einsetzen.

Viel Beifall von den Delegierten gab es für die scheidende Kreisfrauensprecherin Brigitte S. Meier aus Barsinghausen. 14 Jahre lang hatte Meier diese Aufgabe ausgeübt und den Ausschuss für Frauen und Familie geleitet. Rund 25 selbstständige Frauengruppen gibt es im Kreisverband, auch ein Verdienst von Brigitte S. Meier, die hier jedes Jahr wieder Impulse setzte und in deren Amtszeit auch einige neue Gruppen gegründet wurden.

Reibungslos gingen die von Schliepack souverän geleiteten Wahlen über die Bühne. Heidemarie Köster (Springe) und Petra Nünemann (Hemmingen) sind Mroz‘ Stellvertreterinnen, beide leiten auch den Ausschuss für Frauen und Familie. Schatzmeisterin bleibt Brigitte Kleen. Fortgesetzt werden soll die erfolgreiche Arbeit der Ausschüsse. Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses bleibt Hans-Friedrich Wulkopf aus Pattensen. Den Organisationsausschuss leitet Matthias Möhle (Isernhagen).