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Aktuelles

Soziale Kälte - SoVD-Kampagne für mehr soziale Gerechtigkeit

Mit dir. Für alle. Gegen soziale Kälte. Mit viel Engagement unternehmen wir als SoVD in ganz Deutschland als starke Gemeinschaft etwas gegen soziale Kälte. Mit mehreren Aktionen machen wir in den kommenden Monaten auf das Thema aufmerksam. Beispiele für soziale Kälte gibt es einige:

Einsamkeit: 
Viele ältere und pflegebedürftige Menschen sind vom gesellschaftlichen Leben abgehängt. Ehrenamtliches Engagement wird dort immer wichtiger. 

Altersarmut und Rente:
Seit Jahren nimmt die Altersarmut zu – Leistungsbezieher von Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung: 12/2003 etwa 260.000 Personen; 12/2018 etwa 560.000 Personen.

Gleichberechtigung:
Es ist auch ein Ausdruck von sozialer Kälte, dass Frauen immer noch nicht gleichberechtigt sind: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 21% weniger Lohn als Männer.

Wir als SoVD engagieren uns als Gegenpol zur sozialen Kälte:
Wir wirken an einer sozialeren Politik und einer sozialeren Gesetzgebung mit.
Wir setzen uns dafür ein, soziale Missstände in der Gesellschaft aufzuheben.
Wir wirken durch unsere Gemeinschaft gegen Vereinsamung.

Im Folgenden geben wir Ihnen in einem kurzen Filmbeitrag, unserem Flyer und dem Statement von SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der 21. Bundesverbandstagung weitere Einblicke in die Kampagne.

Überarbeitete Internetseite mit noch mehr Service - SoVD startet digitale Helfer

Ab sofort präsentiert sich der SoVD in Niedersachsen mit einem neuen Erscheinungsbild und überarbeitetem Logo. Herzstück des neuen Auftritts ist die Internetseite www.sovd-nds.de, die zu allen SoVD-Beratungsthemen noch mehr Service als bisher bietet.

Die letzte Überarbeitung der SoVD-Marke liegt rund 20 Jahre zurück. Seitdem hat sich der Verband weiterentwickelt, seine Beratung professionalisiert und sein politisches Engagement ausgeweitet.  „Die Überarbeitung des Corporate Designs ist die logische Konsequenz unserer starken Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt. Das neue

Logo transportiere nun noch besser die Werte des Verbandes: Menschlichkeit, Nähe und Transparenz.

Die Internetseite www.sovd-nds.de wurde im Zuge der optischen Neuausrichtung komplett überarbeitet. Interessierte können sich dort umfassend über den SoVD und seine politische Stimme sowie die kompetente Beratung in den Bereichen Rente, Pflege, Behinderung, Hartz IV sowie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht informieren.

Neu sind insbesondere die sogenannten digitalen Helfer:

Rentenbeginn-Rechner
Wer zum Beispiel wissen möchte, wann er in Rente gehen kann, kann dies nach Eingabe von wenigen Daten bequem und einfach direkt auf der Internetseite berechnen lassen.

Fristen-Rechner
Die Frage, wie lange man Zeit für einen Widerspruch oder eine Klage gegen einen Behördenbescheid hat, beantwortet ein entsprechender Fristen-Rechner.

Widerspruch einlegen
Auch das Widerspruchsschreiben selbst kann man individuell und kostenlos auf der Internetseite  erstellen lassen.

Und das ist erst der Anfang:
Weitere digitale Helfer sind in Planung und bald ebenfalls unter www.sovd-nds.de verfügbar.

Am besten gleich mal testen!

Einladung zum Aktionstag mit Hannover United am 22.02.2020

Jährlich unterstützt der SoVD die Rollstuhlbasketballmannschaft „Hannover United“ mit einem Aktionstag. Am 22.02.2020 spielt Hannover United gegen die Roller Bulls Ostbelgien in der 1. Bundesliga. Der SoVD als Unterstützer von Hannover United ist Partner dieses Spieltages. Wir laden Sie zu dieser Veranstaltung herzlich ein, es wird sicherlich ein tolles Erlebnis, denn die Stimmung ist beim Rollstuhlbasketball immer eine ganz besondere.

Anbei erhalten Sie das Plakat zum Aktionstag mit Hannover United.

Messeauftritt mit Rekord-Ergebnis

Die SoVD-Kreisverbände Hannover-Land, -Stadt und Burgdorf haben sich auf der Infa – Deutschlands größter Erlebnis und Einkaufsmesse – in Hannover präsentiert.

Rätselfreunde konnten am SoVD-Stand Glück, Humor und Können beweisen (Foto) und dabei unter anderem Restaurantgutscheine gewinnen. „Das war einfach großartig, ein gelungener Messeauftritt!“, begeistert sich Matthias Möhle, Vorsitzender des federführenden Organisationsausschusses. „Wir haben Tradition und Moderne gezeigt, Jung und Alt konnten sich an unserem Quiz beteiligen oder am Glücksrad drehen.“

Bei den vielen Gesprächen mit den Besuchern am Stand habe der SoVD hilfreiche Tipps gegeben. „In diesem Jahr konnten wir unseren Mitgliedern erstmals vergünstigte Messe-Eintrittskarten anbieten – das kam bei vielen sehr gut an“, berichtet Möhle weiter.

Der Einsatz der SoVD-Aktiven wurde mit einem Rekord belohnt: 97 Messebesucher traten dem Verband bei – mehr als je zuvor, seit der SoVD auf der Infa vertreten ist.

SoVD macht INFA-Besucher*innen glücklich

Im Oktober 2018 präsentierten sich die SoVD-Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Land und Hannover-Stadt wieder auf der INFA-Verbrauchermesse. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ Der SoVD setzt sich seit Jahren für die Inklusion ein.

Am Infostand konnten die Besucher – rund 2.000 kamen an neun Tagen an den SoVD-Stand – auch ein SoVD-Preisrätsel lösen und dabei gewinnen. Ein Hauptpreis war ein Reisegutschein der Fa. Reise-Heiko. Dieser Preis wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde an die Gewinnerin Elisabeth Woronzow aus Springe überreicht. (Die restlichen Preise wurden den Gewinner*innen zugeschickt.)

Auch für dieses Jahr plant der SoVD wieder einen großen Stand auf der „INFA balance“, die vom 12.-20. Oktober 2019 ihre Pforten öffnet. Derzeit arbeiten die ehrenamtlich tätigen Verantwortlichen mit Hochdruck am Konzept für diesen Stand, um den Besuchern wieder etwas bieten zu können. Im vergangenen Jahr begründeten mehr als 50 Personen spontan auf der INFA ihren Beitritt zum SoVD!

Sozialverband Deutschland stellt die Weichen bis 2022:

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat gewählt: Jürgen Mroz aus Laatzen-Rethen bleibt Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Hannover-Land. Einstimmig votierten im H4-Hotel in Laatzen am vorvergangenen Sonnabend die knapp einhundert Delegierten für Mroz.

In seinem Bericht über die zurückliegenden vier Jahre streifte der Kreisvorsitzende Jürgen Mroz einige Highlights: so gab es vielfältige Aktivitäten zum 100-jährigen Bestehen des Gesamtverbandes. Aber der Kreisverband steht trotz seiner stabilen Mitgliederzahl von rund 15.000 auch vor Herausforderungen.

„In unseren Ortsverbänden finden wir zum Teil keine Menschen mehr, die sich ehrenamtlich engagieren wollen“, benannte Mroz das Problem. Daher plant der Vorstand Umstrukturierungen auf dieser Ebene. „Wir werden das aber Schritt für Schritt angehen und mit einem Pilotprojekt starten“, so Jürgen Mroz in seiner Rede. Das Pilotprojekt soll im Bereich Neustadt/Wunstorf in 2019 begonnen werden. Der entsprechende Antrag des Kreisvorstandes wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.

Hauptrednerin Edda Schliepack aus dem SoVD-Bundesvorstand hob in ihren Ausführungen die erfolgreiche Einflussnahme des SoVD in der jüngsten Vergangenheit bei sozialpolitischen Themen wie Mütterrente und Erhöhung der Hartz-IV-Regel-sätze hervor. „Die Ausgestaltung dieser Gesetze geht allerdings nicht weit genug und ist in Teilen ungerecht“, so Schliepack weiter. Der SoVD werde sich in den Bereichen Pflege, Rente, Hartz IV, Gesundheitssystem und Schwerbehinderung weiter für die Schwachen und Benachteiligten in unserer Gesellschaft einsetzen.

Viel Beifall von den Delegierten gab es für die scheidende Kreisfrauensprecherin Brigitte S. Meier aus Barsinghausen. 14 Jahre lang hatte Meier diese Aufgabe ausgeübt und den Ausschuss für Frauen und Familie geleitet. Rund 25 selbstständige Frauengruppen gibt es im Kreisverband, auch ein Verdienst von Brigitte S. Meier, die hier jedes Jahr wieder Impulse setzte und in deren Amtszeit auch einige neue Gruppen gegründet wurden.

Reibungslos gingen die von Schliepack souverän geleiteten Wahlen über die Bühne. Heidemarie Köster (Springe) und Petra Nünemann (Hemmingen) sind Mroz‘ Stellvertreterinnen, beide leiten auch den Ausschuss für Frauen und Familie. Schatzmeisterin bleibt Brigitte Kleen. Fortgesetzt werden soll die erfolgreiche Arbeit der Ausschüsse. Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses bleibt Hans-Friedrich Wulkopf aus Pattensen. Den Organisationsausschuss leitet Matthias Möhle (Isernhagen).