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Aktuelles

Für Menschen mit Behinderung: Wahlhilfebroschüre zur Landtagswahl

Am 9. Oktober findet in Niedersachsen die Landtagswahl statt und die Bürger*innen entscheiden über die Politik im Bundesland mit. Damit alle Wahlberechtigten – auch Menschen mit Behinderung – ihre Stimme abgeben können, hat der SoVD zusammen mit vier anderen Verbänden eine Wahlhilfebroschüre in Leichter Sprache herausgebracht.

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Die Broschüre als Download.

„Gemeinsam gegen einsam“ – die Kampagne des SoVD in Niedersachsen

Jeder zehnte Mensch in Deutschland fühlt sich einsam. Die Corona-Pandemie hat das noch einmal sehr verstärkt. Vereinsamung betrifft aber nicht nur Senior*innen, Pflegebedürftige oder Menschen mit Behinderung, sondern immer öfter auch Jugendliche. 

Mit unserer neuen Kampagne wollen wir den Fokus genau auf dieses Problem lenken. Denn: Aus unserer täglichen Arbeit in der Beratung und im Ehrenamt wissen wir nur zu gut, was Einsamkeit mit Betroffenen machen kann – sie fühlen sich abgehängt und nicht mehr dazugehörig.

Nähere Informationen zu der Kampagne gibt es unter www.sovd-gemeinsam.de.

Mutmacher*innen für das Pflegetelefon gesucht

Das Pflegetelefon des SoVD ist ein Angebot für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bei Sorgen rund um das Thema Pflege.

Bei diesem Service geht es nicht um Sozialberatung, sondern um die niedrigschwellige emotionale Unterstützung von Mitgliedern und anderen Betroffenen. Ein offenes Ohr ist dabei oft schon die wichtigste Hilfe und die Weitergabe von Kontaktdaten der Pflege- oder Seniorenstützpunkte vor Ort ist als konkreter Ratschlag zumeist schon ausreichend. Die Gespräche können helfen und machen Mut, die Situation anzunehmen und Auswege zu finden.

Um das Angebot auf eine breitere Basis zu stellen, suchen wir nun engagierte Ehrenamtliche, die das Pflegetelefon unterstützen und mittelefonieren möchten. Sie können uns auch gerne unterstützen, wenn Sie keine Funktion im Vorstand inne haben.

Haben Sie Freunde und Bekannte, die Freude an einem tollen ehrenamtlichen Engagement haben? Dann sprechen Sie diese bitte an. Eine Mitgliedschaft im SoVD ist nicht erforderlich.

Der zeitliche Aufwand ist begrenzt und auch technisch ist eine Beteiligung einfach einzurichten (sofern eine E-Mail-Adresse vorliegt).

Bei Interesse kann ggf. auch eine Kurzschulung angeboten werden, um die Grundlagen der Pflegelandschaft ein wenig kennenzulernen.

Wenn Sie Lust haben mitzumachen, melden Sie sich gerne bei Matthias Möhle, per E-Mail unter: matthias.moehle(at)sovd-isernhagen.de oder telefonisch 0511-70818555.

Wir freuen uns auf Sie!

Inklusionstag an der Hochschule Hannover am 2. Juni 2022

Eine gut funktionierende Gesellschaft lebt von Vielfalt, Toleranz und Solidarität. Darum hat der SoVD die Inklusion zu einem seiner Schwerpunktthemen gemacht. Denn für uns ist klar: Das Ziel ist erst erreicht, wenn alle dabei sein können – egal ob in der Schule, im Beruf oder in der Freizeit.

Dass gerade Menschen mit Behinderung Schwierigkeiten haben einen Job zu finden, viel stärker von Arbeitslosigkeit betroffen und damit auch häufiger von Armut bedroht sind, ist schon lange bekannt“ so Matthias Möhle vom SoVD-Ortsverband Isernhagen.

Mit einer Mischung aus Vorträgen, Infoständen, Veranstaltungen und Mitmachaktionen wurden beim ersten Inklusionstag an der Hochschule Hannover am 2. Juni 2022 vielfältige Themen abgedeckt.

„Inklusion ist ein Thema, das uns alle betrifft“, so Möhle und erzählt weiter „Für uns als Sozialverband ist es ein Anliegen bei diesem Event dabei zu sein und aufklärend viele junge Menschen unterstützen zu können, denn Menschen mit Behinderung sind ein fester Bestandteil des ‚Wir‘. Erstaunt hat mich, wie viele junge Menschen sich über ehrenamtliches Engagement beim SoVD erkundigt haben“. Auch hier bietet der Sozialverband vielfältige Möglichkeiten, bei dem sich jedes Mitglied mit seiner Persönlichkeit, seinen Fähigkeiten und seinen zeitlichen Ressourcen einbringen und die Mitglieder vor Ort betreuen kann.

Melden Sie sich einfach bei uns. Sie erreichen Herrn Matthias Möhle unter Telefon: 0511-70818555 oder per E-Mail:  matthias.moehle(at)sovd-isernhagen.de

SoVD macht mit „Schwarzbuch sozial“ Ungerechtigkeiten öffentlich

Der SoVD in Niedersachsen hat sein aktuelles „Schwarzbuch sozial“ mit den hanebüchensten Ungerechtigkeiten aus seinem Beratungsalltag veröffentlicht. Vielen der darin geschilderten Fälle liegen wirtschaftliche Erwägungen und ungerechte Gesetze zugrunde. Deshalb stellt der SoVD Forderungen an Behörden, Ämter und die Politik. Mehr

Das „Schwarzbuch sozial“ steht hier zum Download bereit.

„Wie begegne ich der Herausforderung, auf Pflege angewiesen zu sein?“

Die drei SoVD-Kreisverbände in der Region Hannover (Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Stadt und Hannover-Land) laden herzlich ein zur Folgeveranstaltung über die Pflegeversicherung mit Prof. Dr. Andreas Büscher.

Die Veranstaltung findet statt am Sonnabend, den 5. November 2022, von 9:45 bis 13:30 Uhr, im H4-Hotel, Würzburger Str. 21, 30880 Laatzen.

Neben Prof. Dr. Büscher, der das Fachreferat zum Thema halten wird, sind Politiker politischer Parteien zur anschließenden Podiumsdiskussion eingeladen.

Für Ihre Teilnahme wenden Sie sich bitte an Ihren jeweiligen Ortsverein.

SoVD-Pflegetelefon unterstützt bei Sorgen zum Thema Pflege

Die eigene Pflegebedürftigkeit oder die eines Familienmitglieds stellt Menschen vor besondere Herausforderungen. Daher bietet der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen zusätzlich zu seiner sozialrechtlichen Beratung mit dem SoVD-Pflegetelefon eine konkrete Unterstützung für pflegebedürftige Menschen, ihre Familienmitglieder und pflegende Angehörige an. Ratsuchende erhalten beim SoVD-Pflegetelefon nützliche Tipps und Hilfestellungen für ihre individuelle Situation. Das Pflegetelefon ist unter 0511 70148-148 erreichbar, die Anrufe sind kostenfrei.

Mehr dazu finden Sie hier.

Neues Jahr 2022 – was ändert sich alles?

Von Arbeit bis Gesundheit: wissenswerte Gesetze und Regelungen zum Jahresbeginn.

Ob Geld, Gesundheit, Umweltthemen oder Kund*innenrechte: 2022 treten wieder etliche neue Regeln und Gesetze in Kraft. Alle zu nennen und umfassend zu erläutern, ist fast unmöglich. Auch steht noch aus, was die neue Regierung darüber hinaus in diesem Jahr anstoßen wird. Doch dieser Überblick fasst viele Änderungen kurz zusammen, die für die einzelnen Haushalte konkret und wichtig sind.

Immerhin kommen einige Verbesserungen etwa bei Verbraucherschutz, Sozialem, Arbeit und Umweltschutz. Manches macht jedoch das Leben teurer.

Mehr dazu finden Sie hier.

SoVD startet Talksendung

Am Freitag, 10 Dezember, um 12 Uhr geht ein neues Format vom Sozialverband Deutschland (SoVD) on air. SoVD.TV ist eine Talksendung, die sich zwei Mal im Monat mit allen wichtigen sozialpolitischen Themen des SoVD beschäftigt, wie Gesundheit und Pflege, Armut, Frauen und Jugend, Rente oder auch Behindertenpolitik. Produziert wird die Sendung in den Fernsehstudios von ALEX Berlin TV.

Die ganzen SoVD.TV-Sendungen finden Sie hier.

Sie wird außerdem bei ALEX Berlin TV im Fernsehen und Internet sowie der Homepage des Tagesspiegel gezeigt.

„Kein Ponyhof“: SoVD in Niedersachsen startet Podcast

Der SoVD in Niedersachsen startet seinen Podcast „Kein Ponyhof – aus dem Alltag einer Sozialberatung“. machen die Moderatorinnen Katharina Lorenz und Stefanie Jäkel Fälle aus dem SoVD-Beratungsalltag öffentlich, um zu zeigen, wo es bei Gesundheit, Behinderung, Pflege, Hartz IV und Rente in Deutschland klemmt.  Mehr

Seniorenberatung Hannover

Der Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover ist für alle Menschen ab 60 Jahre zuständig und damit für ein Viertel der Einwohner*innen in Hannover. Weiterhin unterstützen sie (pflegende) Angehörige und Multiplikator*innen mit unseren mehrsprachigen Angeboten.

Auf deren Homepage finden Sie viele Informationen, Wegweiser, Tipps und Hinweise zu Beratung, Alltagsunterstützung, Veranstaltungen und mehr. Die Angebote des Fachbereich Senioren / Kommunaler Seniorenservice richten sich an Senior*innen der Stadt Hannover.

Neues Angebot: SoVD berät jetzt auch per Chat

Ab sofort berät der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen auch per Chat. Bislang beantwortet Niedersachsens größter Sozialverband Fragen rund um Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht in persönlichen Gesprächen, über WhatsApp oder per Telefon und E-Mail. Dieses Angebot wird jetzt um eine Chat-Möglichkeit ergänzt.

Mehr dazu finden Sie hier.

Notruf-Telefon des SoVD bietet Hilfe rund um das Thema Pflege

Für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte

Gerade während der Corona-Krise gibt es zahlreiche Fragen rund um das Thema Pflege. Deshalb steht der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen nicht nur in seinen rund 60 Beratungszentren im Land, sondern auch über das Pflege-Notruftelefon unter der Servicenummer 0180 2000872 bei Fragen zur Seite und gibt nützliche Tipps und Hilfestellungen.

Birgit Vahldiek vom SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. beantwortet am Pflege-Notruftelefon montags bis freitags zwischen 9 und 13 Uhr alle Fragen zum Thema Pflege. Darüber hinaus ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Betroffene werden zeitnah zurückgerufen. Der Anruf kostet sechs Cent.

Nicht nur Pflegebedürftige, sondern auch Angehörige und Pflegekräfte nutzen das Angebot des SoVD. Sie erfahren von Vahldiek, welche Hilfen ihnen zustehen und welche Lösungswege es bei Konflikten geben kann. „Die Möglichkeit, Probleme erst mit einer dritten Person besprechen zu können, entlastet viele Betroffene“, sagt Vahldiek, die außerdem Leiterin der Abteilung Sozialpolitik ist. Das sei besonders in der derzeitigen Situation besonders wichtig, da es viele offene Fragen und auch Unsicherheiten gebe.

Das Pflege-Notruftelefon ist schon seit 1999 eine neutrale und von Behörden unabhängige Anlaufstelle für Hilfesuchende. Alle Anrufe werden vertraulich und anonym behandelt.

SoVD startet digitale Kampagne gegen Armut

Mit der landesweit angelegten Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ wollte der SoVD in Niedersachsen ab Ende März auf die Straßen gehen und die Bekämpfung von Armut ins Visier nehmen. Doch dann kam die Corona-Krise dazwischen und alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Dabei haben die Auswirkungen der Pandemie viele Probleme sogar noch verschärft. Die Lösung: Niedersachsens größter Sozialverband bringt seine Kampagne jetzt digital auf Facebook & Co. an den Start.

Die Armut in all ihren Facetten ist ein Thema, das den SoVD in Niedersachsen in den vergangenen Jahren immer mehr beschäftigt. „Armut grenzt aus – und das ist das Gegenteil von dem, wofür wir als SoVD in Niedersachsen stehen“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt. „Darum steht die Bekämpfung von Armut für uns heute an allererster Stelle.“

Mit seiner Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ will Niedersachsens größter Sozialverband den Finger in die Wunde legen und die Probleme in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Wir machen deutlich, dass das Thema nicht warten kann, und bauen den nötigen Druck auf die Politik auf, die hier aus unserer Sicht immer noch viel zu wenig tut“, so der SoVD-Landeschef weiter. Der offizielle Startschuss sollte ursprünglich Ende März fallen – doch dann kam die Corona-Krise dazwischen. „Dabei zeigt sich die Dringlichkeit unserer Kampagne gerade jetzt umso deutlicher, weil das Thema Armut aufgrund der Pandemie noch viel mehr Menschen betrifft“, betont Sackarendt.

Darum lässt der SoVD auch nicht locker und bringt den Stein jetzt kurzerhand auf digitalen Wegen ins Rollen. Dreh- und Angelpunkt dabei ist die Kampagnen-Webseite www.armutsschatten.de. Dort wird es Videos, Erklärfilme und weitere Informationen rund um das Thema geben. „Wir machen deutlich, dass das Thema wirklich jeden etwas angeht“, erklärt Sackarendt. „Die Corona-Krise ändert nichts an unseren Forderungen und Zielen“, stellt Sackarendt klar. „Wir haben nur die Mittel angepasst und kämpfen mit voller Kraft weiter.“ Ergänzt wird die Digitalkampagne durch kleinere öffentliche Veranstaltungen – sofern dies die derzeitigen Bedingungen zulassen.

Mitgliedsbescheinigung fürs Finanzamt

Für die steuerliche Berücksichtigung des SoVD-Mitgliedsbeitrages ist eine Bescheinigung nicht nötig. Seit 2017 kann die Steuererklärung ohne Belege und Nachweise abgegeben werden. Diese sind nur noch beizulegen, wenn in den Vordrucken darauf hingewiesen wird. Es reicht die Angabe des SoVD-Beitrages im Mantelbogen. Nachweise für bezahlte Mitgliedsbeiträge wollen die Finanzämter nur noch auf besondere Anforderung sehen.

Bitte helfen Sie uns, unnötigen Aufwand und unnötige Kosten zu vermeiden! Wenn das Finanzamt es ausdrücklich anfordert, schicken wir selbstverständlich eine formelle Bescheinigung zu. Wer auf seine gewohnten Papierbelege nicht verzichten möchte, kann sich hier ein Formular für den vereinfachten Steuernachweis herunterladen, es ausfüllen und gemeinsam mit dem Kontoauszug beim Finanzamt einreichen.

Kostenlose App erleichtert barrierefreies Reisen mit der Deutschen Bahn

Vor genau einem Jahr ging „Hilfeleistung als Service“ oder kurz „HaSe“ an den Start. Reisende mit Mobilitätseinschränkung oder auch Eltern mit Kinderwagen können mithilfe der Anwendung ihre Bahnfahrt schnell und unkompliziert anmelden.

Auch im Jahr 2020 verkehren in Deutschland im Fernverkehr nahezu ausschließlich Züge mit Stufen. Wer beim Ein- und Aussteigen auf Hilfe angewiesen ist, muss diese vorab rechtzeitig bei der Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn beantragen.

Das entsprechende Formular empfinden viele Betroffene dabei jedoch als unnötig kompliziert. Mit wenigen Klicks dagegen können Hilfesuchende unter hase.app ihren entsprechenden Unterstützungsbedarf anmelden. Online erworbene Tickets lassen sich dabei importieren und Änderungen zum aktuellen Status jederzeit anzeigen.