Direkt zu den Inhalten springen

Aktuelles

Themenseite zur Corona-Krise

Alle Informationen des SoVD zur Coronapandemie sind hier gesammelt. Hier finden Sie Sozialinfos zur Gesetzgebung, Aufrufe des SoVD in Aktionsbündnissen, Berichte über Aktivitäten von SoVD-Mitgliedern unter dem Motto "Gemeinsam durch die Krise" und wichtige Neuigkeiten zu finanziellen und rechtlichen Fragen für die Gliederungen.

Zur Themenseite

Hinweis: Gesundheitsamt warnt vor möglichen Betrügereien

Die Region Hannover warnt vor möglichen Betrügerinnen oder Betrügern, die sich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des Gesundheitsamts ausgeben.

Mehr dazu finden Sie hier.

Welche neuen Regelungen bringt das neue Jahr?

Einführung der Grundrente, höhere Regelsatze bei Sozialleistungen wie Hartz IV und Grundsicherung, Steuerentlastungen und anderes mehr

Zum Artikel

Beachten Sie folgende Hinweise bei der Masche "Falsche Polizeibeamte"

Aufgrund aktueller Vorkommnisse bittet die Polizei weiterhin um erhöhte Wachsamkeit.

Hier finden Sie die Veröffentlichung der Polizeidirektion Hannover.

Erhöhung der Behinderten-und Pflege-Pauschbeträge ab 2021

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge und die Möglichkeiten der steuerlichen Anerkennung weiterer behindertenbedingter Mehraufwendungen an anderer Stelle verbessert.

Menschen mit geistiger oder körperlicher Einschränkung benötigen häufig besondere Medikamente, spezielle Hilfsmittel oder auch persönliche Betreuung im Alltag. Die Kosten dafür können sie zu einem gewissen Anteil und ohne Einzelnachweise pauschal von der Steuer absetzen, nämlich über den Behinderten-Pauschbetrag Dieser wird ab 2021 verdoppelt. Dabei handelt es sich nicht um Höchstbeträge, sondern um eine Vereinfachungsregel, die den Einzelnachweis bestimmter Aufwendungen entbehrlich werden und sich die Kosten pauschal von der Steuer absetzen lassen.

 Mit dem neuen Gesetz wird der Behinderten-Pauschbeitrag bereits ab einem Grad der Behinderung von mindestens 20 berücksichtigt. Ebenfalls wird ein behinderungsbedingter Fahrtkosten-Pauschbetrag eingeführt und für die Pflegegrade 2 und 3 wird zukünftig ebenfalls ein Pflege-Pauschbetrag gewährt.

Wohnen mit technischer Unterstützung

Um möglichst lange in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben, gibt es technische Geräte, die älteren und mobil eingeschränkten Menschen das Leben erleichtern.

Der Kommunale Seniorenservice Hannover berät zu technischen Assistenzsystemen, z. B. über automatische Herdabschaltung, intelligente Tablettenspender, elektrische Aufstehhilfe und andere Geräte.

Nähere Informationen finden Sie in diesem Flyer.

Seniorenberatung Hannover

Der Fachbereich Senioren der Landeshauptstadt Hannover ist für alle Menschen ab 60 Jahre zuständig und damit für ein Viertel der Einwohner*innen in Hannover. Weiterhin unterstützen sie (pflegende) Angehörige und Multiplikator*innen mit unseren mehrsprachigen Angeboten.

Auf deren Homepage finden Sie viele Informationen, Wegweiser, Tipps und Hinweise zu Beratung, Alltagsunterstützung, Veranstaltungen und mehr. Die Angebote des Fachbereich Senioren / Kommunaler Seniorenservice richten sich an Senior*innen der Stadt Hannover.

Neues Angebot: SoVD berät jetzt auch per Chat

Ab sofort berät der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen auch per Chat. Bislang beantwortet Niedersachsens größter Sozialverband Fragen rund um Rente, Pflege, Gesundheit, Behinderung, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht in persönlichen Gesprächen, über WhatsApp oder per Telefon und E-Mail. Dieses Angebot wird jetzt um eine Chat-Möglichkeit ergänzt.

Mehr dazu finden Sie hier.

Notruf-Telefon des SoVD bietet Hilfe rund um das Thema Pflege

Für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekräfte

Gerade während der Corona-Krise gibt es zahlreiche Fragen rund um das Thema Pflege. Deshalb steht der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen nicht nur in seinen rund 60 Beratungszentren im Land, sondern auch über das Pflege-Notruftelefon unter der Servicenummer 0180 2000872 bei Fragen zur Seite und gibt nützliche Tipps und Hilfestellungen.

Birgit Vahldiek vom SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. beantwortet am Pflege-Notruftelefon montags bis freitags zwischen 9 und 13 Uhr alle Fragen zum Thema Pflege. Darüber hinaus ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Betroffene werden zeitnah zurückgerufen. Der Anruf kostet sechs Cent.

Nicht nur Pflegebedürftige, sondern auch Angehörige und Pflegekräfte nutzen das Angebot des SoVD. Sie erfahren von Vahldiek, welche Hilfen ihnen zustehen und welche Lösungswege es bei Konflikten geben kann. „Die Möglichkeit, Probleme erst mit einer dritten Person besprechen zu können, entlastet viele Betroffene“, sagt Vahldiek, die außerdem Leiterin der Abteilung Sozialpolitik ist. Das sei besonders in der derzeitigen Situation besonders wichtig, da es viele offene Fragen und auch Unsicherheiten gebe.

Das Pflege-Notruftelefon ist schon seit 1999 eine neutrale und von Behörden unabhängige Anlaufstelle für Hilfesuchende. Alle Anrufe werden vertraulich und anonym behandelt.

SoVD startet digitale Kampagne gegen Armut

Mit der landesweit angelegten Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ wollte der SoVD in Niedersachsen ab Ende März auf die Straßen gehen und die Bekämpfung von Armut ins Visier nehmen. Doch dann kam die Corona-Krise dazwischen und alle Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Dabei haben die Auswirkungen der Pandemie viele Probleme sogar noch verschärft. Die Lösung: Niedersachsens größter Sozialverband bringt seine Kampagne jetzt digital auf Facebook & Co. an den Start.

Die Armut in all ihren Facetten ist ein Thema, das den SoVD in Niedersachsen in den vergangenen Jahren immer mehr beschäftigt. „Armut grenzt aus – und das ist das Gegenteil von dem, wofür wir als SoVD in Niedersachsen stehen“, sagt der SoVD-Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt. „Darum steht die Bekämpfung von Armut für uns heute an allererster Stelle.“

Mit seiner Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten?“ will Niedersachsens größter Sozialverband den Finger in die Wunde legen und die Probleme in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Wir machen deutlich, dass das Thema nicht warten kann, und bauen den nötigen Druck auf die Politik auf, die hier aus unserer Sicht immer noch viel zu wenig tut“, so der SoVD-Landeschef weiter. Der offizielle Startschuss sollte ursprünglich Ende März fallen – doch dann kam die Corona-Krise dazwischen. „Dabei zeigt sich die Dringlichkeit unserer Kampagne gerade jetzt umso deutlicher, weil das Thema Armut aufgrund der Pandemie noch viel mehr Menschen betrifft“, betont Sackarendt.

Darum lässt der SoVD auch nicht locker und bringt den Stein jetzt kurzerhand auf digitalen Wegen ins Rollen. Dreh- und Angelpunkt dabei ist die Kampagnen-Webseite www.armutsschatten.de. Dort wird es Videos, Erklärfilme und weitere Informationen rund um das Thema geben. „Wir machen deutlich, dass das Thema wirklich jeden etwas angeht“, erklärt Sackarendt. „Die Corona-Krise ändert nichts an unseren Forderungen und Zielen“, stellt Sackarendt klar. „Wir haben nur die Mittel angepasst und kämpfen mit voller Kraft weiter.“ Ergänzt wird die Digitalkampagne durch kleinere öffentliche Veranstaltungen – sofern dies die derzeitigen Bedingungen zulassen.

Informationen rund um Pflegebedarf im Netz

SoVD-Kooperation mit neuem Internetportal „1ACare“ – Erleichterungen vor allem für Angehörige

Jede*r kann pflegebedürftig werden. Auch viele Angehörige betrifft diese Situation stark – ob sie ihre Verwandten selbst pflegen oder anderweitig unterstützen, etwa alles organisieren. Das Internet-Pflegeportal www.1acare.de will helfen, einfacher an Informationen, Tipps, Heil- und Hilfsmittel sowie Dienstleistungen zu kommen. Auch das Beratungsangebot des SoVD wird ab sofort dort vorgestellt.

Was ist zu tun in einer Pflegesituation?
Welcher ist zum Beispiel der passende Rollator und wo bekommt man ihn, welcher Pflegedienst ist wie verfügbar?
Wie können Angehörige ihre Zeit organisieren, falls sie selbst pflegen, und wie soll das gehen?
Betroffene müssen vieles im Blick haben. Nicht immer wissen sie, wie es weitergeht und wo sie Hilfe erhalten – oder haben ein Sanitätshaus um die Ecke.

Sich zu informieren, ist teils schwer, aufwendig und zeitraubend; vor allem in ländlichen oder strukturschwachen Regionen. Hier kann das Internet eine Hilfe sein. Denn die Digitalisierung betrifft heute alle Bereiche: Wirtschaft, Gesellschaft, Arbeit, Privatleben oder eben das Gesundheitswesen.

Viele fürchten, dass dadurch alles immer komplizierter wird. Dabei sollen Online-Lösungen manches einfacher machen.

Dieses Ziel hat auch die Plattform www.1acare.de (von englisch „care“ für „Pflege“). Sie will alles rund um die Pflege auf einer Seite bündeln: Informationen - etwa zu Krankheiten–, Hilfsmittel und Dienstleistungen. Pflegebedürftige und Angehörige können Angebote vergleichen und sich passende empfehlen lassen. Rezepte sind direkt online einlösbar. Dabei fallen für Patient*innen bei Kassenleistungen keine weiteren Gebühren an, es gibt aber auch Produkte des freien Marktes mit Selbstzahlung. Die Vermittlung kostet nichts, da das Portal sich über Provisionen der Hersteller und Pflegedienste finanziert. Diese prüft es unter anderem mit Testanrufen auf ihre Seriosität. So bleibe alles neutral und unabhängig. Wer das Internet nicht nutzen kann oder will, bekommt auch Hilfe am Telefon unter: 0800 / 12 22 730 (kostenfrei).

All das soll die Plattform vereinfachen. Es ersetzt aber nicht immer die persönliche Beratung - und nie die gesundheitliche Betreuung. Der SoVD hat mit 1ACare eine Kooperation vereinbart, nachdem der Landesverband NRW das Konzept kennengelernt hatte. Denn das Thema Pflege betrifft etliche Mitglieder. Der Verband berät dazu und setzt sich auch politisch ein - doch wissen nicht alle, wo sie ihn finden und beitreten können.
Die Beratungsstellen werden nun auf www.1acare.de eingetragen, suchbar nach Postleitzahl.

Mitgliedsbescheinigung fürs Finanzamt

Für die steuerliche Berücksichtigung des SoVD-Mitgliedsbeitrages ist eine Bescheinigung nicht nötig. Seit 2017 kann die Steuererklärung ohne Belege und Nachweise abgegeben werden. Diese sind nur noch beizulegen, wenn in den Vordrucken darauf hingewiesen wird. Es reicht die Angabe des SoVD-Beitrages im Mantelbogen. Nachweise für bezahlte Mitgliedsbeiträge wollen die Finanzämter nur noch auf besondere Anforderung sehen.

Bitte helfen Sie uns, unnötigen Aufwand und unnötige Kosten zu vermeiden! Wenn das Finanzamt es ausdrücklich anfordert, schicken wir selbstverständlich eine formelle Bescheinigung zu. Wer auf seine gewohnten Papierbelege nicht verzichten möchte, kann sich hier ein Formular für den vereinfachten Steuernachweis herunterladen, es ausfüllen und gemeinsam mit dem Kontoauszug beim Finanzamt einreichen.

Kostenlose App erleichtert barrierefreies Reisen mit der Deutschen Bahn

Vor genau einem Jahr ging „Hilfeleistung als Service“ oder kurz „HaSe“ an den Start. Reisende mit Mobilitätseinschränkung oder auch Eltern mit Kinderwagen können mithilfe der Anwendung ihre Bahnfahrt schnell und unkompliziert anmelden.

Auch im Jahr 2020 verkehren in Deutschland im Fernverkehr nahezu ausschließlich Züge mit Stufen. Wer beim Ein- und Aussteigen auf Hilfe angewiesen ist, muss diese vorab rechtzeitig bei der Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn beantragen.

Das entsprechende Formular empfinden viele Betroffene dabei jedoch als unnötig kompliziert. Mit wenigen Klicks dagegen können Hilfesuchende unter hase.app ihren entsprechenden Unterstützungsbedarf anmelden. Online erworbene Tickets lassen sich dabei importieren und Änderungen zum aktuellen Status jederzeit anzeigen.

SoVD baut WhatsApp-Beratung aus

Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise baut der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen seine WhatsApp-Beratung aus. Bislang berät Niedersachsens größter Sozialverband einmal im Monat zu den Themen Rente, Pflege, Behinderung, Gesundheit, Hartz IV und Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht über den Messenger-Dienst. Ab sofort stehen SoVD-Beraterinnen und -Berater einmal die Woche für Fragen zur Verfügung. Das WhatsApp-Angebot ergänzt die Beratung des Verbandes per Telefon und E-Mail. Direkte Gespräche sind aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich. 
 
„Wir merken, dass Betroffene in der momentanen Situation zahlreiche Fragen haben – etwa wenn es um Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld, Hartz IV für Selbstständige aber auch um die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geht. Mit unserem zusätzlichen Beratungsangebot sind wir auch weiterhin zuverlässig für unsere Mitglieder da“, sagt SoVD-Landesgeschäftsführer Dirk Swinke. 
 
Die WhatsApp-Beratung funktioniert ganz einfach: Interessierte müssen die Nummer 0511 65610720 nur zu ihren Kontakten hinzufügen und können dann ihre Frage per WhatsApp stellen. 
Die Beratungstermine finden wöchentlich dienstags, jeweils von 17 bis 18 Uhr statt. Mehr dazu finden Sie hier.

Kontaktstellen / Telefonnotrufe