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Großenheidorn

Veranstaltungen

SoVD-Infostand auf der Wunstorfer Wirtschaftsmesse

Neuer Versuch!
Im letzten Jahr wurde die geplante Wunstorfer Wirtschaftsmesse (WuWiWo) wegen Corona kurzfristig abgesagt. Jetzt gibt es einen neuen Versuch.

Sa., 4.9./So., 5.9.2021:
SoVD-Infostand auf der Wunstorfer Wirtschaftsmesse

Wir suchen Unterstützer*innen, die durch ihre Anwesenheit den SoVD-Infostand stärken.
In diesem Jahr geht es dem SoVD niedersachsenweit um das Thema „Armut“.

Bitte meldet Euch bei Interesse zeitnah bei Ralfina Rasching, info(at)ralfinarasching.de, 0176-28742310.

Aktives Verbandsleben

Gesucht werden ein oder zwei ehrenamtliche Fahrer*innen

Wer hat Lust und Zeit?

Eines unserer Großenheidorner SoVD-Mitglieder ist blind und sucht für Wochenend-Fahrten nach Wolfsburg eine Mitfahrgelegenheit oder Personen, die sie gegen Benzinkostenerstattung freitags hinfahren und sonntags wieder abholen könnten (einmal monatlich wäre für sie eine große Freude). Daher auch die Idee, dass jeweils ein/e Fahrer*in die Hinfahrt übernehmen könnte, eine/e andere/r die Abholung. Wenn jemand sich diese Aufgabe gut vorstellen kann oder andere Personen kennt, die Interesse daran haben könnten, wären wir euch für eine Rückmeldung sehr, sehr, sehr dankbar. Für weitere Informationen stehen wir euch gerne zur Verfügung:

Ralfina Rasching, info(at)ralfinarasching.de, Tel. 0176-28742310
Ilse Messlin, ilse.messlin(at)gmail.com, Tel. 01590-3142636

Gewinner des SoVD-Osterquiz stehen fest

Trotz Corona mit Spiel – Spaß – Freude durch die Osterzeit

Die Gewinner der Oster-Mitmach-Aktion des SoVD Großenheidorn stehen fest (siehe Fotokollage, von oben links):

  • Tatjana Röhrkasten freut sich über eine „Grillstation to go“ - mit allem, was dazu gehört
  • Anita Gießmann über ein „Frühstück bei Tiffany“ - alles romantisch zusammengestellt, wie beim Film mit Audrey Hepburn, der natürlich als DVD auch dabei ist
  • Heinz und Ingrid Brand packen beherzt zu, schließlich hat ihr „Biergarten to go“ ein ordentliches Gewicht – und warten nun auf gutes Biergartenwetter.
  • Horst Metge aus Luthe kann neuerdings in seinem Garten Zirkusluft schnuppern, denn hier wird jetzt auch ein Zirkuswagen Platz finden: ein buntes Insektenhotel nicht nur für Bienen, selbst gebaut von dem Großenheidorner SoVD-Mitglied Wilfried Alms.

Der Vorstand des SoVD-Ortsverbandes hatte sich diese Aktion Ende Februar für seine Mitglieder einfallen lassen, um mit Spiel, Spaß und Freude dem coronabedingten Alltag zu trotzen. Obwohl die 19 Quizfragen zum Teil auch für Grundschüler*innen lösbar waren, hatten es wiederum andere ganz schön in sich, sodass sie auch nicht im Familienkreis oder durch Googeln beantwortet werden konnten.

Doch auch ohne volle Punktzahl und trotz der allgegenwertigen Corona-Einschränkungen werden die Gewinner ihre Preise an der frischen Luft nach Lust und Laune selbstbestimmt genießen können. Das ist doch schon mal was!

SoVD Großenheidorn verschenkt Osternester voller Überraschungen

Schmunzelnde Ostereier bringen Mitglieder zum Schmunzeln

Vielen Menschen ist das Lachen während der langen Pandemiezeit gründlich vergangen.
Doch wer verspürt nicht doch ein wohliges Zucken in den Mundwinkeln beim Anblick lustig bemalter Ostereier, gut platziert in einem Bett aus würzig riechender Kresse?

Ilse Messlin, zweite Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn findet, dass die schmunzelnden Ostereier ein wenig aussehen, wie Charly Brown von den Peanuts.
Schöne Erinnerungen werden in ihr wach und ihre neugierigen Augen scannen die Osternester noch einmal ab. Sie selbst hat an der Gestaltung der Nester aktiv mitgewirkt und staunt immer noch, was mit ein bisschen Kreativität und wenig Materialien entstehen kann, um so den Mitgliedern des Ortsverbandes Großenheidorn eine Freude bereiten zu können:

Man nehme einen Plastiktopf, versehe diesen mit einem Ostergruß, fülle Blumenerde hinein mit  Kressesamen oben drauf. Dazu eine selbstgebastelte Papierhyazinthe, ein schmunzelndes Osterei, darüber schwebend eine fröhliche Biene mit großen Drahtflügeln. Der kleine  Flaschenbauch wird mit Blumensamen mit dem schönen Namen „Bienenweide“ befüllt, mit einer Aussaatanleitung für den Frühling versehen, dazu eine flauschige Vogelfeder und kleine Schokoeier - fertig!

Noch lange werden sich die Mitglieder an dem Inhalt erfreuen, denn nach einer kurzen Kresse-Ernte freuen sich Bienen auf eine lange Pollen-Ernte.

SoVD spendet an Wunstorfer Verein Frauen für Frauen e. V.

Keine Mitgliederversammlung - Geld spenden geht immer!

Eigentlich wollte der SoVD-Ortsverband Großenheidorn seine Mitglieder im März zu seiner alljährlichen Mitgliederversammlung einladen. Wegen der anhaltenden Pandemie wird daraus nun nichts. „Wir hängen wie viele andere Organisationen und Vereine in einer Warteschleife fest“, so die Vorsitzende des Ortsverbandes, Ralfina Rasching. „Wir haben daher beschlossen, einen Teil unseres für die Mitgliederversammlung eingeplanten Budgets an den Verein Frauen für Frauen e.V. in Wunstorf zu spenden.“

Der Verein engagiert sich seit über 25 Jahren und bietet Beratung und Bestärkung oder einfach nur ein „offenes Ohr“ für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden. Die persönlichen oder telefonischen Beratungen sind vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym. „Wir können warten, Frauen und Mädchen in Not aber nicht“, findet die SoVD-Frauensprecherin Petra Ludwig.

Im Verein organisiert sind darüber hinaus ein StilltreFFF, eine Selbsthilfegruppe für Frauen mit Krebs, Deutschkurse für Anfängerinnen und Fortgeschrittene, aber auch Spiel und Spaß beim Doppelkopf und im StricktreFFF. „Wir möchten gerne dazu beitragen, dass dieses vielfältige Angebot in Wunstorf auch weiterhin aufrechterhalten werden kann“, betont die Schatzmeisterin Ursula Sellmann, mit Blick auf den Internationalen Frauentag am 8. März.

Nachruf Ernst Beisner

Ein großes Kämpferherz hat aufgehört zu schlagen

Ernst Beisner, der dem SoVD-Ortsverband Großenheidorn 26 Jahre als Mitglied und 16 Jahre als Beisitzer die Treue gehalten hat, ist am 25. Januar 2021 im Alter von 84 Jahren verstorben. Wir verlieren mit ihm einen Weggefährten, der sich mit viel Herz für das soziale Gemeinwohl einsetzte, denn er fühlte: „Allein ist man nichts, aber in Gemeinschaft verbunden alles“.

Wir werden sein verschmitztes Lächeln und seine positive Art sehr vermissen.

Tschüss, Ernst. Grüß uns auf deiner letzten Reise die Sonne, die Sterne und den Mond.

Von Nikoläusen und Rentier-Tüten

„Wer hätte vor einiger Zeit gedacht, dass uns ein Jahr bevorsteht, dass so ganz anders ist, als wir es gewohnt sind“ lässt Ralfina Rasching, 1. Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn das Jahr 2020 Revue passieren.  „Nun neigt es sich mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten dem Ende zu und wir sind dankbar für die Aktionen und Veranstaltungen, die wir trotz der Einschränkungen durch die Pandemie mit unseren Mitgliedern erleben durften. Allerdings mussten wir auch viele Aktivitäten absagen oder verschieben, so ist leider auch unsere beliebte Weihnachtsfeier den Beschränkungen zum Opfer gefallen“ bedauert Rasching.

Nach dem Motto „wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“ wurde der Vorstand des Ortsverbandes kreativ und arrangierte eine adventliche „Tee-Stunde“ der besonderen Art: am 06.Dezember brachten vier Nikoläuse ihren Mitgliedern liebevoll eingepackte Rentier-Tüten direkt vor bzw. an die Haustüren.

„Wir hoffen einfach, dass unsere ca. 120 Mitglieder auch so ein wenig vorweihnachtliche Stimmung spüren und sich an all unsere gemütlichen Weihnachtsfeiern im Gasthaus Küker erinnern“ freute sich die Vorsitzende über die gelungene Aktion.

Eingepackt wurde: etwas Strahlendes (adventlich eingebettetes Teelicht), Wärmendes (ein Paket Holundertee), Genussvolles (Lebkuchenherzen), Duftendes (Clementinen), Dekoratives (selbst gestaltete Weihnachtsbastelei), Besinnliches (SoVD-Weihnachtsgeschichte), Bewegendes (sportlicher 1-Minuten-Check gegen den Winter-Blues mit einem Hauch von Nostalgie, aber unglaublich effektiv), Verführerisches (Schokolade ist bekanntlich immer eine Versuchung wert), Beschützendes (selbstgebastelte Engel), Knackiges (Walnüsse aus mitgliedseigener Ernte und Haselnüsse) und für die Jahreswende ein kleines Feuerwerk (Wunderkerzen). „Damit wir - zwar getrennt voneinander, aber doch gemeinsam das Neue Jahr begrüßen können“ sagt Frau Rasching.

Bei der Auswahl der Lebensmittel für die Befüllung der sorgfältig als Rentier umgestalteten braunen Papiertüten wurden die Akteure vom Dorfladen Bokeloh unterstützt. Die Marktleiterin, Petra Alms, übernahm nach intensiver, sehr engagierter Beratung auch die Bestellung im Großhandel. Das Organisationsteam des Ortsverbandes entschied sich bewusst dafür, den Tüteninhalt im Dorfladen Bokeloh zu erwerben, um einerseits die gute Idee des Dorfladens Bokeloh zu unterstützen und andererseits auch die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen“ wertzuschätzen.

Die Resonanz der Aktion war umwerfend. Das macht besonders die vier Nikoläuse sehr, sehr glücklich!

Ein Gedenkstein für ein Großenheidorner Urgestein

Am 15.05.2020 verstarb im Krankenhaus nach langer Krankheit unser langjähriges Vorstandsmitglied Willi Bolte. Er wurde 80 Jahre alt. Wie es in diesen Viruszeiten so üblich ist, fand die Beisetzung in kleinem Kreis statt. Ein selbst gestalteter Gedenkstein ist nun Teil des Grabschmuckes - für unseren Willi, einem waschechten Großenheidorner Urgestein.

Mach’s gut, Willi!“

Gute-Laune-Musik tut gut

Endlich ist sie da, die erste CD des Großenheidorner Kinderchors: die „Groheidos“. Der Vorstand des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn freut sich sehr, nun endlich diese CD gegen eine freundliche Spende abgeben zu können. Gute-Laune-Musik tut gut, ganz besonders jetzt - während der Corona-Krise, die allen Menschen so einiges an Geduld und Zuversicht abverlangt. Die Veröffentlichung der CD ist ein gemeinsamer Beitrag der „Groheidos“ unter der Leitung von Matthias Schwieger und dem SoVD-Ortsverband Großenheidorn. Auf der CD befinden sich 13 coole Songs, die die Groheidos während ihrer Chorfreizeit im März 2020 aufgenommen haben. Auch das Lied „Großenheidorn“ ist dabei.

Sobald auf dem Konto des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn eine Spende unter Nennung des Spender*innen-Namens inklusive Adresse eingeht, wird die CD „Großenheidorn“ kurzfristig an den Spender/die Spenderin zugestellt. Nach vorheriger Absprache ist es auch möglich, die CD gegen eine Bar-Spende zu erhalten. Die eingehenden Spenden werden zum überwiegenden Teil den „Groheidos“ zufließen, der verbleibende Teil ist für die gemeinnützige Arbeit des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn bestimmt.

Mitgliederversammlung 2020: Im Zeichen des Erfolges

Am Weltfrauentag, am 08.03.2020, fand die turnusmäßige Mitgliederversammlung des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn mit 29 Teilnehmer*innen im Gasthaus Küker in Großenheidorn statt. Die erste Vorsitzende Ralfina Rasching begrüßte neben Mitgliedern und Gästen auch Heidemarie Köster, die als Vertreterin des Kreisverbandes Hannover-Land an der Versammlung teilnahm.

Nach einer Kaffeepause ließ die Verlesung des sehr umfangreichen Tätigkeitsberichts keinen Zweifel darüber aufkommen, mit welchem Engagement und Herz die Verantwortlichen und Helfer*innen im vergangenen Jahr im Sinne der SoVD-Satzung für und im Ortsverband - und über die Ortsgrenzen hinaus - aktiv waren.

Herzstück der Arbeit des Ortsverbandes bildet eine Selbsthilfegruppe für Trauernde, die sich auf Initiative von zwei Mitgliedern im vergangenen Jahr gründete und mittlerweile von 9 Interessent*innen auf ca. 30 angewachsen ist. Im Durchschnitt treffen sich einmal monatlich sonntags ca. 16 - 20 Betroffene zum Frühstück. Die Stimmung ist dabei locker und entspannt. Es wird über alles gesprochen, was gerade in den Sinn kommt. Die Teilnehmenden kommen dabei nicht nur aus Großenheidorn, sondern auch aus dem Umland Wunstorfs.

Auch der Mitgliederbestand kann sich sehen lassen, der seit 2018 von 84 auf aktuell 119 angewachsen ist.

Besonders stolz zeigte sich die erste Vorsitzende darüber, dass es gelang, den Stadtverband Wunstorf wiederzubeleben. Die Ortsverbände Butteramt und Großenheidorn wollen nun so schnell wie möglich eine konstituierende Sitzung einberufen, um sodann ein solides Arbeitsfundament aufbauen zu können. Im zweiten Schritt soll versucht werden, den Ortsverband Wunstorf wieder auf eigene Beine zu stellen.

Nach dem Bericht der Schatzmeisterin Ursula Sellmann folgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Heidemarie Köster führte routiniert in ihrer Funktion als Wahlleiterin die Neuwahlen durch. Problemlos und schnell wurden alle sich zur Wahl Stellenden einstimmig gewählt. Der Bestand an Beisitzer*innen konnte sogar von drei auf fünf Personen aufgestockt werden.

Anlässlich des Weltfrauentages erhielt jedes/jeder weibliche Mitglied/Gast eine Rose, bevor die erste Vorsitzende zum Thema „Frauenarmut hat viele Gesichter“ das Wort ergriff. Grundlage für ihr Referat bildeten ein vom SoVD in Auftrag gegebenens Gutachten zum Thema „Altersarmut von Frauen durch häusliche Pflege“ sowie Auszüge aus den Berichten der Nationalen Armutskonferenz 2017. Für einen humorvollen Abschluss sorgte die vorgelesene Glosse „Wo die Mädchen Löten lernen“ des HAZ-Redakteurs Simon Benne.

Alle Jahre wieder singt und klingt es beim SoVD-Ortsverband Großenheidorn

Ganz besinnlich ging es zu, auf der stimmungsvollen Weihnachtsfeier des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn. Wieder einmal überraschte Ursula Sellmann die Gäste mit einer liebevoll selbst hergestellten Tisch-Dekoration. Nach einer ausgiebigen Stärkung mit Kaffee und Kuchen trug Jürgen Kuhlmann auf seiner Gitarre einige Weihnachtslieder vor und auch die Gäste sammelten sich, um gemeinsam zu singen. Ingrid Brand las eine weihnachtliche Geschichte vor, die so manchem ein Schmunzeln entlockte. Da der Weihnachtsmann wohl auch schon etwas in die Jahre gekommen, vielleicht sogar ein bisschen schusselig geworden ist, konnten sich die Mitglieder dieses Jahr nicht über schön in Weihnachtspapier verpackte Schokoladen-Geschenke freuen, dafür stieg aber beim „Nüsseziehen“ die Spannung.

Die Vorsitzende Ralfina Rasching hatte nicht nur einige Nüsse im Jutesäcken mitgebracht, sondern auch Informationen im Gepäck. Sie berichtete, dass durch den Kaffee- und Kuchenverkauf anlässlich des Adventskränzebindens auf Willes Hof in Großenheidorn eine Spendensumme in Höhe von 205 € zu Gunsten des Großenheidorner Kinderchors, die „Groheidos“, zusammen gekommen war, auch die Ehrenamtlichen des Tagestreffs für Wohnungslose in Wunstorf zeigten sich hocherfreut über die von SoVD-Mitgliedern selbst gebackenen Kekse.

Schiedsmann zu Gast beim SoVD Großenheidorn

Im Rahmen der monatlich vom SoVD-Ortsverband Großenheidorn organisierten Infonachmittage referierte der Großenheidorner Schiedsmann Andreas Büsselberg zum Thema „Schiedsamtswesen - Schlichten statt Richten“. Der Schiedsmann erläuterte in einem kurzen Impulsreferat, in welchen Streitfällen das Schiedsamt/die Schiedsstelle weiterhelfen kann. In einigen Bereichen ist der Schlichtungsversuch vom Gesetzgeber sogar zwingend vorgeschrieben, bevor Klage eingereicht werden kann. Auf schriftlichen oder mündlichen Antrag einer Konfliktpartei führt die Schiedperson eine Schlichtungsverhandlung mit allen Streitparteien durch. Das Schlichtungsergebnis (im Idealfall ein Vergleich) wird von den Parteien gemeinsam erarbeitet und dann von der Schiedsperon protokolliert. Insbesondere bei Nachbarschaftsstreitigkeiten oder Geldforderungen aus Verträgen und Schadenersatzansprüchen, sowie zivilrechtlichen Forderungen bei Verletzung der persönlichen Ehre, aber auch in bestimmten Strafsachen (Hausfriedensbruch, Beleidung, übler Nachrede, Verleumdung, Verletzung des Briefgeheimnisses, Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung und bei Rauschtaten) kann ein Schiedsverfahren eine kostengünstige, zeit- und nervensparende Alternative „auf Augenhöhe“ sein. In Familienrechts- sowie Arbeitsrechtsstreitigkeiten sowie in notariellen Angelegenheiten kann das Schiedsamt allerdings nicht tätig werden. Welche Schiedsperson örtlich zuständig ist, kann bei dem jeweilig zuständigen Amtsgericht oder der Stadtverwaltung erfragt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten mit großem Interesse den Vortrag und machten von dem Angebot des Großenheidorners, auch nach dem Vortrag noch für Fragen zur Verfügung zu stehen, regen Gebrauch.

Der SoVD-Ortsverband Großenheidorn ist auf einem guten Weg

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn im Gasthaus Küker war die gute Stimmung und Zufriedenheit der Mitglieder mit ihrem Ortsverein deutlich spürbar.

Die Vorsitzende Ralfina Rasching begrüßte die Anwesenden und bedankte sich für ihr Kommen. Nach einer genussvollen Kaffeepause ließ ihr Rückblick auf das vergangene Jahr deutlich werden, dass sich der Ortsverband in kurzer Zeit sehr erfreulich entwickelt hat. Die Aktivitäten des Ortsverbandes werden gerne wahrgenommen und besucht. Das gilt nicht nur für die jeden dritten Dienstag im Monat im Gasthaus Küker stattfindenen Infonachmittage mit Kaffee und Kuchen, sondern insbesondere für die Tagesfahrt zum „Grünkohl-Karneval“ nach Walsrode. Auch die 70-Jahr-Feier und die Weihnachtsfeier erfreuten die Anwesenden mit einem stimmungsvollen Programm. Als besondere Herzensangelegenheit verteilte die Fauensprecherin des Ortsverbandes Petra Ludwig zusammen mit Ursula Sellmann, Anita Giessmann sowie Renate Adamowitsch am diesjährigen Weltfrauentag in Großenheidorn Rosen.

Ralfina Rasching hob besonders stolz hervor, dass der Ortsverband innerhalb eines Jahres einen Mitgliederzuwachs von 25 % verzeichnen konnte. 105 Menschen sind inzwischen Mitglied im Ortsverband Großenheidorn. Der selbst entworfene Verbands-Flyer kam ebenfalls sehr gut an.

Der Bericht der Schatzmeisterin Ursula Sellmann zeigte deutlich die gute Arbeit des Vorstandes. Die ordentliche Kassenführung konnte durch die Revisoren Wilhelm Lindemann, Wolfgang Grote sowie Peter Scharff bestätigt werden. Die Mitgliederversammlung folgte der Empfehlung der Revisoren und entlastete den Vorstand einstimmig.

Als 100. Mitglied wurden Erika Schaefer sowie ihr Lebenspartner Karl-Heinz Lindemann begrüßt. Zu diesem ganz besonderen Ereignis überreichte ihnen Ralfina Rasching ein kleines Willkommensgeschenk.

Geehrt wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft im Verband Karsten Kelb (30 Jahre), Ernst Beisner (25) und Rüdiger Bolte (20 Jahre) mt einem kleinen Präsent sowie einer Vereinsnadel mit Urkunde.

Für 5 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit erhielten Monika Pickert, Susanne Scharff und Peter Scharff ein kleines Dankeschön-Präsent sowie eine Vereinsnadel mit Urkunde.

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich die Vorsitzende Ralfina Rasching bei der gesamten Vorstandschaft für sein Engagement und Herzblut, mit dem sich die Vorstandsmitglieder für den SoVD einsetzen.

Reges Interesse fand der dann anschließende Vortrag des Großenheidorner Ergotherapeuten Martin Lange vom Therapie- und Nachreha-Zentrum Ergophysica zum Thema „Schlaganfall - erkennen, vermeiden und behandeln“. Die Fragen der Anwesenden machten sehr schnell deutlich, dass besonders zum Bereich Pflege/Pflegebedarf eine weitere Informationsveranstaltung folgen sollte.

„Wir bleiben am Ball“, so die 1. Vorsitzende Ralfina Rasching.

Rosen von Frauen für Frauen

Fünf Frauen des SoVD-Ortsverbandes Großenheidorn brachten Hunderte Rosen „an die Frau“. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Café Nok-Nok in Großenheidorn spazierten sie in zwei Gruppen durch den Ort und verteilten langstielige, mit kleinen Herzen-Botschaften versehene Rosen, an Frauen, die ihren Weg kreuzten. Dabei besuchten sie auch den örtlichen Kindergarten, die Grundschule, das Haus Sonneneck, Geschäfte sowie Arzt- und Therapiepraxen, um den weiblichen Beschäftigten eine Rose zu überreichen.

Der Weltfrauentag ist für Ursula Sellmann, Anita Giessmann, Petra Ludwig, Renate Adamowitsch sowie Ralfina Rasching einerseits Symbol für die bisher erkämpften Rechte von Frauen, andererseits aber auch eine schmerzliche Erinnerung an die zwar im Grundgesetz verankerte, aber immer noch fehlende Gleichberechtigung von Mann und Frau. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist immer noch nicht erreicht. Häusliche Gewalt, Zwangsheirat und Genitalverstümmelungen sind weiterhin weltweit verbreitet. Es sind immer noch die Frauen, die überwiegend für die Kindererziehung und die Pflege Angehöriger zu Hause bleiben oder in den typisch weiblichen Berufen schlechter bezahlt werden.