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Sozialpolitischer Ausschuss

Weil wir Politiker nicht nur kritisieren - das kann ja jeder - erarbeiten wir Alternativvorschläge.

Und weil wir finden, dass Kommunen mehr Geld bekommen sollten, um ihre Aufgaben zu erfüllen greifen die SoVD-Ortsverbände die sozialpolitischen Themen in den jeweiligen Kommunen durch ihre Vorstände auf und bringen sie in die Politik bzw. die Verwaltung der Städte und Gemeinden ein.

Der Sozialpolitische Ausschuss Region Hannover ist gebildet von den Vorständen der SoVD-Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Land und Hannover-Stadt.

Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses:
Hans-Friedrich Wulkopf 
Kontaktdaten

Nachstehend finden Sie aktuelle Informationen und erfahren mehr über unsere Aktivitäten.

Der Sozialpolitische Ausschuss zieht Bilanz für 2019

Der Sozialpolitische Ausschuss Region Hannover zieht Bilanz.

Im Jahr 2019 ging es vorrangig um Fragen aus folgenden Themengebieten:

  • Maßnahmen, die vermeiden helfen, dass Menschen unterhalb der statistischen Armutsgrenze leben müssen. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema wird weiterhin einer der Schwerpunkte der Arbeit in 2020 mit sein.
  • Analyse und Einbringung von Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr.
  • Auseinandersetzung mit dem Thema „bezahlbares und barrierefreies Wohnen“ (Sozialwohnungen in der Region Hannover).
  • Verbesserung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderungen, hier vor allem:
    • Arbeit im Zusammenhang mit der Auszeichnung von Einrichtungen mit der SoVD-Plakette „Überlegt geplant - an alle gedacht“.
  • Verbesserung der Lebenssituation des pflegebedürftig gewordenen Personenkreises.

Zum Bericht gelangen Sie hier

Hans-Friedrich Wulkopf erneut als Vorsitzender des sozialpolitischen Ausschusses gewählt

Der Sozialpolitische Ausschuss (SPA) im Sozialverband in der Region Hannover ist gebildet von den Vorständen der SoVD-Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Land und Hannover-Stadt. Er macht auf soziale Missstände aufmerksam und nimmt Einfluss auf die Sozial- und Gesellschaftspolitik, um die Ursachen von Benachteiligung und Ungleichheit aus der Welt zu schaffen.

Am 19.02.2019 fand erneut eine Tagung dieses Ausschusses statt, auf dem Hans-Friedrich Wulkopf für weitere 4 Jahre als Vorsitzender gewählt wurde. Seine Stellvertreter Ingrid Beyer und Klaus Wedemeier und die Schriftführerin Michaela Mahler wurden ebenfalls wiedergewählt.

Bereits seit über 12 Jahren engagiert sich Wulkopf aktiv für Themen behinderter und älterer Menschen und bringt sie in die Politik bzw. die Verwaltung der Städte und Gemeinden ein. „Besonders freut es mich, wenn Vorgaben für den Bau eines barrie­refreien Gebäudes erfüllt werden“, so der Vorsitzende und sagt weiter: „So konnten wir erst kürzlich das Gebäude der Hannoverschen Werk­stätten in Rethen mit der SoVD-Plakette „Überlegt geplant – an alle gedacht“  auszeichnen. Ich freue mich auf weitere vier Jahre mit spannenden Aufgaben in diesem wichtigen Gremium“.

Verleihung der SoVD-Plakette für Hannoversche Werkstätten in Rethen

Der SoVD in Niedersach­sen verleiht die Plakette „Überlegt geplant – an alle gedacht“ an besonders bar­rierefreie Einrichtungen und Häuser. Jetzt hat der SoVD-Kreisverband Han­nover-Land das Gebäude der Hannoverschen Werk­stätten in Rethen mit der Auszeichnung gewürdigt.

Der Auszeichnung liegt eine siebenseitige Check­liste des SoVD zugrunde. Denn ein barrierefreies Gebäude muss nicht nur Rollstuhlfahrern ermögli­chen, sich ungehindert zu bewegen. Für Menschen, die schlecht oder gar nicht lesen können, ist eine Be­schilderung in leichter Sprache oder Piktogram­men erforderlich. Fahr­stühle sollten über ertast­bare Kennzeichnungen der Stockwerke und eine Sprachausgabe verfügen, Türen automatisch öffnen.

„Als Arbeitsort für Men­schen mit Behinderung sollten wir natürlich mit gutem Beispiel vorangehen und die gegebenen Kriteri­en erfüllen“, so Franziska Klatt von der Geschäfts­leitung der Werkstätten. „Für uns bedeutet diese Auszeichnung eine Würdi­gung unseres Engagements für Menschen mit Behinde­rung und – wie die Plakette besagt – unserer überlegten Planungen.“

Die Auszeichnung hängt nun gut sichtbar in der Re­thener Einrichtung. Darauf ist auch Jürgen Mroz, Vor­sitzender des SoVD-Kreis­verbands Hannover-Land, stolz: „Mich freut es als Re­thener besonders, dass wir hier vor Ort eine Einrich­tung haben, die nicht nur die Vorgaben eines barrie­refreien Gebäudes erfüllt, sondern auch einen großen Teil zu einer inklusiveren Gesellschaft beiträgt.“

Die Pflegestärkungsgesetze – ein Fortschritt?

Dieses brisante Thema interessiert auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Region Hannover. So war es nicht verwunderlich, dass der Veranstaltungsraum im H4 Hotel in Hannover-Laatzen mit rund 180 Interessierten voll besetzt war.

Eingeladen hatten die SoVD-Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Land und Hannover-Stadt am 19. Januar 2019, um öffentlich mit Politikern und Fachleuten über die Änderungen und Auswirkungen der Pflegestärkungsgesetze zu diskutieren.

„Die gesetzlichen Veränderungen sind für Pflegebedürftige und ihren Angehörigen ein großer Fortschritt, den wir als SoVD gar nicht genug loben können“ so Jürgen Mroz, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes  Hannover-Land bei seiner Begrüßungsansprache. „Nicht mehr der zeitliche Aufwand für die Pflege, sondern der Grad der Selbstständigkeit ist entscheidend für die Berücksichtigung der Leistungen. So erhalten nun endlich auch Menschen mit Demenz oder psychischen Erkrankungen ausreichend Unterstützung“.  

Stellung bezogen Kritiker und Betroffene u.a. zu Fragestellungen in Bezug auf die Begutachtung und Inanspruchnahme der Leistungen, Verbesserung der ärztlichen Pflege, persönliche Versorgung in den Pflegeheimen und informierten über Hilfsangebote der Pflegestützpunkte in der Region Hannover.

Hans-Friedrich Wulkopf, Vorsitzender des sozialpolitischen Ausschusses des SoVD in der Region, zog am Ende eine positive Bilanz und freute sich über eine gelungene Veranstaltung.