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Sozialpolitischer Ausschuss

Weil wir Politiker nicht nur kritisieren - das kann ja jeder - erarbeiten wir Alternativvorschläge.

Und weil wir finden, dass Kommunen mehr Geld bekommen sollten, um ihre Aufgaben zu erfüllen greifen die SoVD-Ortsverbände die sozialpolitischen Themen in den jeweiligen Kommunen durch ihre Vorstände auf und bringen sie in die Politik bzw. die Verwaltung der Städte und Gemeinden ein.

Der Sozialpolitische Ausschuss Region Hannover ist gebildet von den Vorständen der SoVD-Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Land und Hannover-Stadt.

Sprecher des Sozialpolitischen Ausschusses:
Hans-Friedrich Wulkopf 
Kontaktdaten

Nachstehend finden Sie aktuelle Informationen und erfahren mehr über unsere Aktivitäten.

„Wie begegne ich der Herausforderung, auf Pflege angewiesen zu sein?“

Die drei SoVD-Kreisverbände in der Region Hannover (Kreisverbände Burgdorf, Hannover-Stadt und Hannover-Land) laden herzlich ein zur Folgeveranstaltung über die Pflegeversicherung mit Prof. Dr. Andreas Büscher.

Die Veranstaltung findet statt am Sonnabend, den 5. November 2022, von 9:45 bis 13:30 Uhr, im H4-Hotel, Würzburger Str. 21, 30880 Laatzen.

Neben Prof. Dr. Büscher, der das Fachreferat zum Thema halten wird, sind Politiker politischer Parteien zur anschließenden Podiumsdiskussion eingeladen.

Für Ihre Teilnahme wenden Sie sich bitte an Ihren jeweiligen Ortsverein.

Jahresbericht des Sozialpolitischen Ausschusses 2021

Der sozialpolitische Ausschuss in der Region Hannover ist gebildet worden von den Vorständen der SoVD - Kreisverbände Burgdorf, Hannover - Land und Hannover - Stadt. Er bearbeitet aktuelle sozialpolitische Fragestellungen in der Region Hannover.

lm Jahr 2021 ging es aufgrund der Pandemie nur vorrangig um Fragen aus den folgenden Themengebieten:

  • Maßnahmen, die vermeiden helfen, dass Menschen unterhalb der statistischen Armutsgrenze leben müssen. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema wird weiterhin einer der Schwerpunkte der Arbeitin 2022 sein.
  • Analyse der Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr (NVP - 20211.
  • Das Thema ,,bezahlbares und barrierefreies Wohnen". Sozialwohnungen in der Region Hannover wurden in 2021 immer noch nicht verbessert.
  • Verbesserung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderungen, hier vor allen:
    Arbeit im Zusammenhang mit der Auszeichnung von Einrichtungen mit der SoVD – Plakette ,,überlegt geplant - an alle gedacht".
  • Verbesserung der Lebenssituation des pflegebedürftig gewordenen Personenkreises.
    Dieses Thema ist in der Pandemie besonders aufgefallen.

Mehr dazu finden Sie hier.

Der Sprecherausschuss als Interessenvertretung beim Ausbau des barrierefreien Nahverkehrs

Die Region Hannover bestimmt die Leitlinien und Standards für den Nahverkehr in der Region. Sie pflegt das Gespräch mit Verkehrsinitiativen und Interessenvertretungen wesentlicher Zielgruppen, damit

  • deren Fachkompetenz bei Planungen einbezogen und
  • ihre Anregungen für Qualitätsverbesserungen genutzt werden können.

In zehn Kommunen werden in diesem Jahr Haltestellen barrierefrei umgerüstet, die es Menschen mit Handicaps ermöglichen, den öffentlichen Nahverkehr uneingeschränkt zu nutzen.

So ist der Umbau von Bushaltestellen in Burgdorf, Garbsen, Isernhagen, Laatzen, Langenhagen, Neustadt, Pattensen, Ronnenberg, Sehnde und Wunstorf geplant.

Themen, die die Herstellung der Barrierefreiheit im ÖPNV zum Ziel haben, werden in der AG Barrierefreiheit beziehungsweise RoBiN ("Region ohne Barrieren im Nahverkehr") beraten. RoBiN und ÖPNV-Rat tauschen sich über ihre Arbeit aus und arbeiten eng mit der Verwaltung der Region zusammen, damit die Barrierefreiheit bei allen Personennahverkehrs -Themen Berücksichtigung findet.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) vertritt in diesem Gremium Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderungen, macht Vorschläge und gibtAnregungen zu Handlungsmöglichkeiten und Entwicklungsplanungen.

Mehr über den barrierefreien Ausbau im  Nahverkehr und der Arbeit der Fachgruppe RoBiN erfahren Sie auf den Seiten der Stadt „Hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover“. 

Bericht aus der Arbeit im Sozialpolitischen Ausschuss (SPA)

In diesen bewegten Pandemiezeiten hat der Sozialpolitische Ausschuss (SPA) viel zu tun. Das berichtete der Vorsitzende des Ausschusses, Hans - Friedrich Wulkopf aus der kürzlich durchgeführten Sitzung des SoVD-Kreisverbandes Hannover-Land. Auf der Tagesordnung standen Themen wie die Errichtung einer Ampelanlage in Isernhagen oder eines Aufzuges beim Amtsgericht in Burgdorf, Behindertenparkplätze in Neustadt oder der Bau von barrierefreien Toilettenanlagen am ZOB Pattensen und Springe. „Hier müssen wir weiterhin mit den Behörden im Gespräch bleiben, damit diese  wichtigen Angelegenheiten für eine infrastrukturelle Barrierefreiheit der Bewohner im Umland von Hannover umgesetzt werden“, so Wulkopf.

SoVD-Plakette „Überlegt geplant - an alle gedacht 2020

Der sozialpolitische Ausschuss (SPA) bearbeitet sozialpolitische Fragestellungen in der Region Hannover. So prüft er u.a. öffentliche Einrichtungen und Organisationen, die ihre Gebäude und Organisationsprozesse barrierefrei gestalten. Dafür wurde in den letzten Jahren jeweils eine besondere Anerkennung vergeben, die SoVD-Plakette „Überlegt geplant - an alle gedacht“.

„In diesem Jahr wird diese Plakette allerdings nicht vergeben“ so der Sprecher des SPA, Hans-Friedrich Wulkopf und erklärt „Die Kriterien zur Erlangung der Auszeichnung müssen angepasst werden. Das nimmt einige Zeit in Anspruch“.

Darüber hinaus gibt es weitere Aufgaben in der Region, um die Verbesserung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderungen zu erreichen. „Wir haben noch verschiedene offene Projekte in diesem Jahr, die noch nicht abgeschlossen sind. Es geht z.B. um Ampelanlagen an stark frequentierten Durchfahrtsstraßen, defekte Aufzüge oder barrierefreie Zugänge zu Behörden. Auch die Auseinandersetzung mit dem Thema „bezahlbares und barrierefreies Wohnen“ in der Region wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen“ sagt Wulkopf.