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Butteramt

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Regiobus-Mobilitätstraining trotz Sommerhitze

Seit 2015 findet das Training für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in Wunstorf statt.

Das kostenlose Angebot der regiobus Hannover GmbH richtet sich vor allem an Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren, Sehbehinderte oder Menschen, die sich bisher nicht oder nur wenig getraut haben, mit dem Linienbus zu fahren. Das Angebot soll helfen, Ängste abzubauen und ohne Zeitdruck das Ein- und Aussteigen sowie das richtige Verhalten im und am Bus zu üben. Zu diesem Zweck steht an diesem Tag in der Zeit von 15 bis 18 Uhr ein Regio-Bus, ausgestattet mit manuellen Rampen und Niederflurtechnik, am Wochenmarkt am Ende der Fußgängerzone in Wunstorf.

Geschulte Mitarbeiter geben Besucher*innen Hilfestellungen und beantworten Fragen rund um die Nutzung der Linienbusse oder zum Verkehrsangebot des Unternehmens. Das Büro der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der Region Hannover bietet für die Trainierenden einen kostenlosen Shuttle-Service an. Eine Anmeldung zum Mobilitätstraining ist nicht notwendig.

So jedenfalls war es in der Theorie geplant. Praktisch jedoch machte den Organisatoren nach zwei COVID-19-Jahren die Hitzewelle einen Strich durch die Rechnung.

Viele Bürger*innen nahmen die wiederholt ausgesprochenen Warnungen der Behörden ernst und blieben wegen der heißen Temperaturen zu Hause. Auch den SoVD-Ehrenamtlichen aus dem Butteramt (Bokeloh, Idensen, Mesmerode) und Großenheidorn fiel es schwer, den Infostand und das Klön-Café bei 37 Grad im Rathausinnenhof aufzubauen.

Die Stadt Wunstorf sowie die Verkehrswacht in der Region Hannover e. V. ergänzten das Training mit einem Übungs-Parcours für Rollstühle und Rollatoren. Hier konnten Besucher*innen sowohl mit den eigenen als auch mit vorhandenen Hilfsmitteln an kleinen Rampen und Kanten üben. Darüber hinaus gaben Experten des Sanitätshauses Rulitschka Tipps zur richtigen Einstellung der individuellen Hilfsmittel.

Dass der Innenhof zu einem großen Teil von einem Sonnensegel überspannt ist und dann auch noch aus verschiedenen Zufahrten leichter Wind für eine erträgliche Durchlüftung sorgte, machte es dann doch für alle Beteiligten wesentlich erträglicher.

Die wenigen Passanten in der Fußgängerzone und die beteiligten Kooperationspartner*innen nutzten gerne den angenehmen Luftaustausch für eine Getränke- und Kuchenpause mit angeregten Gesprächen. Insbesondere eine mit Bus und Bahn aus Hannover angereiste Besucherin mit Rollator sowie eine sehbehinderte Großenheidornerin freuten sich sehr über das Trainingsangebot. Trotz der Hitze waren sich beide einig: „Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei“.

Ortsverbände Großenheidorn und Butteramt sagen Tschüss!

Die gute Seele des SoVD-Beratungszentrums Neustadt Martina Voltmer ist nach 37 Jahren in den Ruhestand gegangen.

Fast hätten wir ihren Abschied verpasst. Die Nachricht, dass Martina Voltmer mit 63 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand geht, erreichte uns erst eine Woche vor ihrem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben. Wir schafften es gerade noch, bei ihr einen allerletzten Termin an ihrem vorletzten Arbeitstag zu ergattern, um ihr zum Abschied noch ein kleines Dankeschön der Ortsverbände Großenheidorn und Butteramt zu überreichen. Stellvertretend für die beiden Ortsverbände überreichten Helga Ebel, 1. Vors. des OV Butteramt sowie Ralfina Rasching, 1. Vors. des OV Großenheidorn der scheidenden SoVD-Beraterin eine Auswahl an selbst hergestellten Produkten für eine „ausgewogene“ Ernährung, die mit zunehmenden Alter ja immer wichtiger wird. Dazu zählten zum einen eine Candy-Bar mit vielen Leckereien zur Erhaltung der notwendigen „Körperstabilität“, zum anderen je eine Flasche Fliederbeer- und Traubensaft, um gut durch den Winter zu kommen sowie ein Fläschchen
Blumensalz, das sie hoffentlich viele Male als Lebenselixier und Gaumengenuss in ihrem Ruhestand begleiten wird. Und natürlich durften auch Blumen nicht fehlen.

Martina Voltmer stand vielen Rat suchenden Mitgliedern aus dem Neustädter Land sowie der Wunstorfer Region nicht nur mit ihrem Sachverstand, sondern auch mit einer großen Portion Herzenswärme beratend und unterstützend zur Seite. Sie hat sich in den vielen Jahren ihrer Beratungstätigkeit für den SoVD das Vertrauen vieler Mitglieder erworben und so eine gute Grundlage für eine optimale Zusammenarbeit geschaffen.

Wir werden sie sehr vermissen!