Stadtverband Wunstorf
Zum Stadtverband Wunstorf gehören die Ortsverbände Butteramt und Großenheidorn.
Sozialverband fragt die Menschen direkt: Gesundheit ist das Top-Thema zur WahlMitmach-Aktion zur Kommunalwahl 2026 - Stadtverband Wunstorf. Ortsverband Großenheidorn, Ortsverband Butteramt, sowie der Ortsverband Neustadt
Wunstorf/Neustadt. Große Resonanz fand die erste Mitmach-Aktion zur Kommunalwahl auf dem Stand des Sozialverbandes auf dem Marktplatzin Wunstorf. Die vier 1. Vorsitzenden der Ortsverbände Wunstorf, Großenheidorn, Butteramt und Neustadt wollten von den Marktbesuchern wissen: Was bewegt Sie am meisten, was verlangen Sie von den neuen Orts- und Stadträten, was soll sich in der Politik ändern?
Das Mitmachpaket des Landesverbandes kam an: mit kleinen roten Bällen wählten die Bürgerinnen und Bürger ihr Hauptthema. Sieben Glasbehälter standen zur Auswahl, die befüllt werden sollten; mit Themen von „Gesundheit“ über „Wohnraum“ bis zu „Kitas und Schulen“. Ganz klar vorne lag zum Marktschluss das Thema Gesundheit, gefolgt vom Thema Pflege. Weit hintenan stand das Thema Freizeit. Ein älterer Marktbesucher brachte es auf den Punkt: „Ohne Gesundheit geht doch gar nichts, das ist die Basis für alles andere!“
Dem Sozialverband geht es um mehr als Stimmen für soziale Belange. Es geht um das Leben der Menschen direkt vor ihrer Haustür – um Orte, an denen sie sich wohlfühlen und dazugehören. Dies ist Hintergrund der Kampagne „Für mehr Miteinander“ des SoVD Landesverbandes zur Kommunalwahl 2026. Er stellt hierzu den Ortsverbänden das Aktionsmaterial zur Verfügung, denn diese sind es, die vor Ort direkt auf die Menschen zugehen.
„Es ist Aufgabe der Städte und Gemeinden, mehr zu tun, um das Miteinander besser zu gestalten“, formuliert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen. Und fügt hinzu: „Daran mangelt es leider in vielen Kommunen.“ Die Ehrenamtlichen der örtlichen Sozialverbände finden dabei in direkten Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern heraus, was ihnen am Herzen liegt.
So kamen auch Kerstin Obladen (Wunstorf), Ralfina Rasching (Großenheidorn), Helga Ebel (Butteramt) und Tanja Weiß (Neustadt) mit den vielen Marktbesuchern ins Gespräch. Sie bekamen die allgemeine Politikverdrossenheit zu spüren und die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich, die einen Zuwachs an rechtspopulistischen Ideen erst ermöglichen.
Neben der Wahl mit den roten Bällen gab es weitere Umfragen auf Papier und einen Mitmach-Stand zum Bemalen von Schirmmützen für Kinder. Fleißig mit von der Partie war Sora Rasching, die älteste Enkelin der 1. Vorsitzenden des SoVD Stadtverbandes. Sie ging nicht nur beim Malen mit gutem Beispiel voran, sondern nahm das Klemmbrett mit der Umfrage an sich und ging „auf die Pirsch“ entlang der Marktstände. Auch Marktbeschicker und das Standpersonal der Wahlkampfstände der Parteien fanden den Weg zum Sozialverband, um sich zu informieren, was dort wohl Interessantes passiert.
Das ganz Besondere für den SoVD bei der Kommunalwahl am 13. September ist aber noch etwas anderes. Zum ersten Mal sind es gleich vier 1. Vorsitzende von benachbarten Ortsverbänden (alles Frauen), die selbst ein kommunalpolitisches Amt in ihrer Stadt anstreben, um sich für soziale Belange einzusetzen – die drei Wunstorferinnen natürlich für Wunstorf, Weiß für Neustadt. „Das gab es noch nie!“ freut sich der Landesverband.
Aus diesem Grund kommen die Wunstorferinnen am 8. August auch zur Aktion „Der SoVD bewegt sich zur Wahl“ nach Neustadt, um dort zu unterstützen. Dort wird es, passend zum Slogan, von 10 bis 14 Uhr einen „bewegten“ Stand geben, an insgesamt drei Orten in der Innenstadt. Auch dort kommen wieder die roten Bällchen zum Einsatz, und die Vorsitzenden sind gespannt, welches Thema wohl in Neustadt die meisten Stimmen erhält.
Informationen zur Kampagne des SoVD Landesverbandes gibt es auch im Internet unter www.fuer-mehr-miteinander.de.
- Vielfältige Leckereien und interessante Themen „landen auf dem Tisch“ -Die Frauensprecherinnen der SoVD-Ortsverbände Großenheidorn und Wunstorf organisierten das „Erste Frauenfrühstück“.

Bei herrlichem Sommerwetter genossen 22 Frauen in entspannter Atmosphäre ein reichhaltiges Frühstück im Garten von Susanne und Thorsten Mues in Kolenfeld. Die Frauensprecherinnen der SoVD-Ortsverbände Großenheidorn und Wunstorf hatten dazu eingeladen und durch die Beigaben der Teilnehmerinnen füllte sich der Buffettisch schnell mit vielen Leckereien.
Anschließend stellten sich die Frauensprecherinnen der beiden Ortsverbände vor. Die Großenheidorner Frauensprecherin Heike Lieberwirth gab einen kurzen Einblick in mögliche zukünftige Veranstaltungen und die Teilnehmerinnen nutzten die Möglichkeit, selbst Wünsche für die Planung zukünftiger Aktivitäten einzubringen.
Auch hinsichtlich der anstehenden Kommunalwahl am 13. September 2026 gab es Gelegenheit, aus Sicht der Teilnehmerinnen wichtige Themen zu benennen. Dabei wurde deutlich, dass eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wunstorf priorisiert werden soll. Vielfaches Interesse fanden auch ein kurz vorgestelltes Yoga-Angebot, ebenso die Möglichkeit der Teilnahme an einem niederschwelligen Selbstverteidigungskurs für Frauen.
In welchem Wunstorfer Ortsteil das Zweite Frauenfrühstück stattfinden kann, hängt u. a. davon ab, wo ein passendes „Plätzchen“ dafür gefunden werden kann. Klar ist auf jeden Fall: Dem Ersten Frauenfrühstück wird ein Zweites folgen.
Social media - jetzt ist auch der SoVD-Stadtverband Wunstorf bei Facebook und Instagram zu finden

Soziale Medien wie Facebook und Instagram spielen mittlerweile eine große Rolle und dienen immer mehr Menschen als Informationsquelle. Besonders die social-Media-Plattform Instagram wird auch von der älteren Generation immer mehr geschätzt und genutzt. Der SoVD-Stadtverband Wunstorf ist nun auch auf diesen Zug aufgesprungen und ist seit kurzem sowohl auf Facebook als auch auf Instagram zu finden.
SoVD-Beratungszentrum in Neustadt: Aktuelle Öffnungs- und Beratungszeiten und Personalbesetzung
Die Kollegin Gesine Muik stellt für unsere Mitglieder Anträge aus dem Schwerbehindertenrecht, aus dem Pflegerecht und aus dem Erwerbsminderungsrecht sowie dem allgemeinen Rentenrecht und Grundsicherungs- und Wohngeldanträge. Diese Termine können in der Außenstelle Neustadt persönlich und telefonisch direkt oder über das Mitgliederservicetelefon vereinbart werden.
Unterstützt wird Frau Muik neuerdings im Verwaltungsbereich von Frau Anja Schuster.
Widerspruchsverfahren werden weiterhin im Beratungszentrum Hannover bearbeitet.
Weiterer Ansprechpartner ist Regionalleiter Matthias Muik.
Die Öffnungszeiten des Beratungszentrums Neustadt lauten
montags und donnerstags von 9:00 - 12:00 Uhr und donnerstags 16:00-18:00 Uhr.
Mittwochs finden ausschließlich von 9 bis 12 Uhr Telefontermine statt.
Termine werden über das Mitgliederservicetelefon (0511 / 656107-20) oder unter Tel. 05032-2541 oder direkt in der Außenstelle vereinbart.
Aktives Verbandsleben
SoVD-Stadtverband Wunstorf fördert Ausbildung zu Nachbarschaftshilfen
Alltägliche Hilfestellung
Der SoVD-Stadtverband Wunstorf (dem die SoVD-Ortsverbände Großenheidorn und „Butteramt angehören) hat im Rahmen seines Pilotprojektes zehn Einzelpersonen aus den Wunstorfer Ortsteilen während ihrer Ausbildung zu Nachbarschaftshilfen begleitet, denn: Immer mehr junge und alte Menschen benötigen Hilfe bei der Bewältigung ihres Alltags. Damit die Teilnehmenden nicht auf den Ausbildungskosten sitzen bleiben mussten, übernahmen sowohl der SoVD-Ortsverband Großenheidorn (unterstützt durch einen Zuschuss des Ortsrates Großenheidorn) als auch der SoVD-Ortsverband Neustadt-Wunstorf die Finanzierung des Pilotprojektes.
Für viele Menschen ist nachbarschaftliche Hilfe eine (ehrenamtliche) Selbstverständlichkeit. Das kann die Begleitung zum Wocheneinkauf, zu Arztbesuchen oder anderen Terminen sein, Hilfe bei Behördengängen und mit der alltäglichen Korrespondenz oder Hilfestellung bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben in der häuslichen Umgebung. Doch kaum jemand weiß, dass die Pflegekassen Einzelhelfern für diese Hilfe ab Pflegegrad 1 eine in den meisten Fällen steuerfreie Aufwandsentschädigung von max. 131 € pro Monat zahlen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden, z. B. die Teilnahme an einer Mini-Ausbildung mit anschließender Zertifizierung durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.
Der SoVD-Stadtverband Wunstorf will seine finanzielle und ideelle Unterstützung auch 2026 fortsetzen und sucht weiterhin Menschen für gemeinsame Stunden mit Hilfe suchenden Menschen (ca. 2 - 3 Std. wchtl.), die bereit sind, die Mini-Ausbildung zu absolvieren. Der Stadtverband hilft Betroffenen und Angehörigen - soweit möglich - auch bei der Suche nach einer geeigneten Nachbarschaftshilfe.
Wunstorfer Wirtschaftswochenende (WuWiWo) 2025
Am 17./18.5. fand wieder das Wunstorfer Wirtschaftswochenende (WuWiWo) auf dem Schützenplatz in Wunstorf statt. Auch der SoVD-Stadtverband Wunstorf war mit einem Stand vertreten. Es gab viele tolle Gespräche zu wichtigen Themen, wie z. B. Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht. Aber auch Fragen zum Ablauf der Beantragung eines Pflegegrades wurden an die Standbetreuer*innen herangetragen oder:
„Können wir auch hier den Mitgliedsantrag ausfüllen, obwohl wir in Hannover wohnen“? Keine Frage blieb unbeantwortet. Sozialpolitischen Dampf ablassen war für die eine oder den anderen auch mal nötig. Bei einem Plausch mit einem Kaffee in der Hand sah die Welt dann schon wieder ganz anders aus.
Auch die Kinder kamen auf ihre Kosten. Sie hatten die Qual der Wahl: Luftballons, kleine Täschchen/Mäppchen/Sonnenkappen oder Holzscheiben bemalen. Es war für jede*n etwas dabei.
Erfolgreiches Pilotprojekt - Mit Unterstützung des Stadtverbandes Wunstorf hat die erste Wunstorferin die Qualifizierungsmaßnahmen abgeschlossen

„Wir sind sehr, sehr stolz, dass nun eine von insgesamt 10 ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfen als Erste ihre Miniausbildung abgeschlossen und ihre „Arbeitserlaubnis“ vom Landessozialamt Niedersachsen erhalten hat“ so die Sprecherin des SoVD- Stadtverbandes Wunstorf, Ralfina Rasching. Konzipiert und Unterstützung geleistet hat dabei der SoVD-Stadtverband Wunstorf, damit nicht alle als Einzelkämpfer die gesetzlichen und bürokratischen Hürden nehmen müssen.
„Jede:r Absolvent:in absolviert ihre Mini-Qualifizierung ehrenamtlich, weitere Teilnehmer werden folgen. Es ist eine feste Gruppe entstanden, die auch zukünftig zum Austausch immer mal wieder zusammenkommen“ erzählt Rasching weiter.






